Es waren "Horror-Tage": Jetzt packt GNTM-Bruna aus

Frankfurt/Los Angeles – Und wieder kullern die Tränen: Die neunte Folge von "Germany's next Topmodel" glich einer wahren Tränen-Parade.

Bei der Erinnerung an diese Zeit, schießen dem Nachwuchs-Model noch immer Tränen in die Augen.
Bei der Erinnerung an diese Zeit, schießen dem Nachwuchs-Model noch immer Tränen in die Augen.  © Screenshot Instagram/brun

Während die sonst so toughe Julianna an Höhenangst litt (TAG24 berichtete) und Abigail erst fiesen Lästerattacken ausgesetzt war und anschließend die Show verlassen musste (TAG24 berichtete), machte Bruna (24) in dieser Folge besonders die Sprachbarriere zu schaffen.

Obwohl die Sendung bereits seit mehreren Monaten abgedreht ist, gestand die gebürtige Brasilianerin ihren Instagram-Followern jetzt, dass sie immer noch den Tränen nahe ist, wenn sie an diese "Horror-Tage" denken muss.

Denn diesmal musste die GNTM-Anwärterin einiges einstecken. Ob beim Shooting in luftiger Höhe oder beim Casting mit dem Mode-Unternehmen "about you" – Bruna hatte sichtliche Schwierigkeiten den Anweisungen von Model-Mama Heidi oder auch denen der Kunden zu folgen.

Das Problem: Die hübsche Brünette lebt erst seit zwei Jahren in Deutschland und hat noch sichtlich Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache. "Bei Bruna ist glaub ich das größte Problem, dass sie uns nicht richtig versteht. Anstatt dann noch mal nachzufragen, macht sie dann einfach weiter und es kommt dann leider zu einem schlechten Ergebnis", weiß auch Heidi.

Wegen dieser holprigen Performance wurde Bruna dann auch gemeinsam mit Abigail und Victoria zur Wackel-Kandidatin gekürt. Blanker Horror für die Offenbacherin, die sowieso nah am Wasser gebaut ist – und auch für viele Zuschauer. Denn wenn Bruna weint, sind die einen genervt, während die anderen direkt mitschluchzen müssen.

Am Ende dann die große Erleichterung mit einem der heftigsten Tränenausbrüche, die GNTM je gesehen hat: Die hübsche Brünette ist weiter und erhält somit die Chance "Germany's next Topmodel" zu werden.

Natürlich ließ es sich das schöne Nachwuchsmodel nach Ausstrahlung der Folge nicht nehmen, ihre Sicht der Dinge noch mal auf Instagram klarzustellen: "Ich finde die Kritik etwas übertrieben. Einmal warst du gut, dann bist du super. Einmal bist du schlecht, dann ist wieder alles schlecht", so die Brünette, die trotz heftiger Kritik happy mit dem beim Shooting entstandenen Foto ist. "Das ist mein Lieblingsfoto", bekräftigt Bruna. "Niemand kann mir sagen, das war nicht gut. Ich war schon Model vor GNTM und ich weiß schon sehr gut, wann mein Fotoshooting gut läuft und wann nicht so gut. Es ist wirklich ein gutes Foto und ich bin stolz darauf."

Das der Weg zu diesem Foto jedoch alles andere als einfach war, lässt das Nachwuchsmodel allerdings gekonnt unter den Tisch fallen. Doch deswegen schämen, braucht sich die Brasilianerin nicht. Denn wie Team-Papa Thomas Hayo so schön sagte: "Du sprichst Englisch, du sprichst Portugiesisch und du sprichst Deutsch. Da wollen wir mal fragen, wie viele Sprachen andere sprechen. Und wenn du mal nichts verstehst, dann kannst du ruhig noch mal fragen, da brauchst du dir nicht dumm vorzukommen."

Mit diesen Worten im Hinterkopf, wird das Nachwuchsmodel hoffentlich ihre Angst überwinden können, um bei den noch kommenden Aufgaben – wenn sie etwas nicht versteht – einfach noch mal nachzufragen.