Trunkenbolde randalieren im Zug und gehen auf Polizei los - dann fliegt eine Flasche

Frankfurt - Sie ließen sich von ihrer Feierlaune wohl ein bisschen zu sehr beflügeln. Eine Personengruppe von zunächst rund 20 Personen randalierte zunächst in einer Straßenbahn und wehrte sich anschließend gegen die von zwei Beamten angeordnete Personenkontrolle. Letztlich flog eine Flasche in Richtung eines Beamten.

Die beiden Beamten wurden bei der Attacke der Personengruppe leicht verletzt (Symbolbild).
Die beiden Beamten wurden bei der Attacke der Personengruppe leicht verletzt (Symbolbild).  © dpa/123RF

Ereignet hat sich der unschöne Vorfall am Samstagabend gegen 23.30 Uhr im Bereich der Weißfrauenstraße. Die Gruppe, die zunächst aus 15 bis 20 Personen im Alter von 20 bis 33 Jahren bestand, fiel zunächst in einer Straßenbahn durch ihr lautstarkes, unangebrachtes Verhalten auf. Verursacht wurde dieses wohl hauptsächlich durch erhöhten Alkoholkonsum, wie ein Polizeisprecher am Sonntag berichtete.

Erst an der Haltestelle Römer konnten die Störenfriede schließlich dazu bewogen werden, die Bahn zu verlassen. Dort konnten die beiden angerückten Beamten die Gruppe zwar nicht mehr antreffen, nur unweit der Bahnstation liefen sie den Polizisten jedoch in die Arme.

Die mittlerweile nur noch zehn Mann starke Gruppe zeigte sich jedoch nur wenig angetan von der bevorstehenden Kontrolle. Einer von ihnen äußerte dies mit einem Flaschenwurf in Richtung eines Beamten, der von dem Flugobjekt am Kopf getroffen wurde. Zudem versprühten die Randalierer Reizgas in Richtung der Polizisten.

Erst zur Verstärkung eingetroffene Streifen konnten schließlich dabei helfen, die Trunkenbolde in Schach zu halten und die beabsichtigte Kontrolle durchzuführen. Im Anschluss wurden die Tunichtgute entlassen, die beiden Beamten, die leichte Verletzungen erlitten, mussten medizinisch behandelt werden.

Titelfoto: dpa/123RF


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