Videoüberwachung: Polizei ist genervt von der Politik

Polizeipräsident Gerhard Bereswill drängt die Politik zur Eile in Sachen Videoüberwachung.
Polizeipräsident Gerhard Bereswill drängt die Politik zur Eile in Sachen Videoüberwachung.  © dpa/Boris Roessler, dpa/Marc Tirl

Frankfurt - Videoüberwachung an der Hauptwache, dieses Thema beschäftigt die Stadtpolitik schon seit langem. Nun mahnt Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bererswill (59) die Politiker zur Eile.

An den Standorten Konstablerwache und Kaisersack ist die Videoüberwachung längst Realität. Drei weitere Standorte sind im Gespräch, darunter die Hauptwache, die Bereswill selbst nach dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin ins Gespräch gebracht hat, wie die Frankfurter Rundschau (FR) schreibt.

Im Gespräch mit der FR sagte Bereswill: "Die Entscheidung über die Standorte für weitere Videokameras zieht sich aus unserer Sicht schon lange hin".

Was den Polizeipräsidenten vor allem ärgert, ist der Umstand, dass durch die Debatte über den Standort "Hauptwache" auch die beiden von der Politik schon beschlossenen Standorte "Allerheiligenstraße" (Innenstadt) und "Ecke Taunus-/Elbestraße" (Bahnhofsviertel) bisher nicht realisiert wurden.

Im Frankfurter Polizeipräsidium verfolgen laut FR daher "viele Beamte die Debatte inzwischen leicht genervt".

Titelfoto: dpa/Boris Roessler, dpa/Marc Tirl


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