Sie nutzen die Weihnachtszeit schamlos zur Abzocke: So dreist sind Trickdiebe!

Die Polizei weist mit Plakaten auf Trickbetrüger hin.
Die Polizei weist mit Plakaten auf Trickbetrüger hin.  © DPA

Frankfurt - Weihnachten ist nicht nur die Zeit der Geschenke, sondern auch die Zeit der Trickdiebe und Betrüger.

Kurz vor dem Fest gibt die Polizei entsprechend Tipps, wie man sich am besten vor Abzocke im Internet, Spendenbetrügern und Trickdieben auf den Straßen schützen kann.

So stellen sich laut Polizei Betrüger darauf ein, dass immer mehr Menschen ihre Geschenke im Netz kaufen. Sie versuchen, Kunden mit sogenannten Fake-Shops - also falschen Shops - um ihr Geld zu bringen.

Das größte Problem sei, dass die Qualität dieser Fake-Shops immer besser werde, die Internetauftritte inzwischen sehr hochwertig aussähen, teilte ein Polizeisprecher mit.

Es sei daher wichtig, darauf zu achten, ob ein Shop ein Impressum, Kontaktmöglichkeiten und einen nachvollziehbaren Firmensitz aufweise. Auch Prüfsiegel und mehrere Zahlungsmöglichkeiten geben laut Polizei Aufschluss darüber, ob der Anbieter seriös ist.

Auch die große Spendenbereitschaft der Menschen um Weihnachten ist im Fokus von Kriminellen. Nach Angaben des Hessischen Landeskriminalamts gab es in Hessen im Jahr 2016 insgesamt 38 Fälle von Spendenbetrug auf der Straße, die gemeldet wurden. Nur 18 davon wurden aufgeklärt.

"Wir gehen davon aus, dass die Dunkelzimmer um einiges höher ist", sagte ein Sprecher. Die Polizei empfiehlt, sich weder von Werbenden an der Haustür noch von welchen auf der Straße unter Druck setzen zu lassen.


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