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Wasser marsch: So soll Plastikmüll der Garaus gemacht werden

Immer mehr Geschäfte in Hessen beteiligen sich am Projekt "Refill"

Es ist ein ambitioniertes Ziel, an dem sich immer mehr Geschäfte in Hessen beteiligen. ”Refill” soll letztlich zur Beseitigung des Plastikmülls beitragen.

Frankfurt - Hinter einem Aufkleber mit einem kleinen blauen Wassertropfen steckt eine ambitionierte Idee: Plastikmüll abschaffen. "Refill" - nachfüllen, bitte! - heißt das Projekt, an dem sich immer mehr Geschäfte in Hessen beteiligen.

Manche Geschäfte "pimpen" das kostenlise Trinkwasser für ihre Kunden sogar ein wenig auf.
Manche Geschäfte "pimpen" das kostenlise Trinkwasser für ihre Kunden sogar ein wenig auf.

Das Prinzip ist einfach: Wer mit einer leeren Flasche im Gepäck vorbei kommt, kann sie sich mit kostenlosem Leitungswasser auffüllen lassen. In Frankfurt hat Jenny Fuhrmann die Initiative für das deutschlandweite Projekt ergriffen.

Mit drei Mitstreitern betreibt sie einen Online-Shop für verpackungsfreie Lebensmittel. Der dazu gehörige Kooperations-Laden "Gramm Genau" bietet seit dem diesjährigen Weltwassertag am 22. März kostenloses Trinkwasser an.

Seitdem verbreitet sich die Idee im ganzen Stadtgebiet. "Für Einzelhändler ist die Einstiegshürde gering. Man muss sich nur einen Sticker an die Tür kleben, das ist alles", sagt die 27-Jährige. Entstanden ist das ehrenamtliche Projekt 2016 in Hamburg nach dem Vorbild von "Refill Bristol" in England, das es seit 2015 gibt.

Inzwischen gibt es 129 eingetragene Trinkwasserbrunnen und 2230 "Refill"-Stationen in Bioläden, Reisebüros oder bei Friseuren. Rund 150 davon gibt es in hessischen Städten wie Hanau, Wiesbaden und Kassel. Das Projekt besteche durch seine Einfachheit, sagt Fuhrmann. "Plastik baut sich in der Umwelt nicht ab. Im Lebensmittelbereich kann man es aber sehr gut weglassen. Das Einfachste, das jeder machen kann, ist jeden Tag eine Trinkflasche dabei zu haben".

In der Nachbarschaft des Unverpackt-Ladens hat ein Biosupermarkt einen Zehn-Liter-Glasbehälter mit Zitronenscheiben aufgestellt. Das kostenlose Wasser sei ein Service für Kunden, sagt Schichtleiter Balarama Rust. "Menschen kaufen Plastikflaschen und schmeißen sie sofort weg. Wir wollen damit auch Verpackungsmüll vermeiden". Dem "Refill"-Projekte hätten sich im Juni 2018 deutschlandweit auch alle anderen Filialen der Bioladenkette angeschlossen.

Den Ursprung in Deutschland hatte das Projekt im Jahr 2016 in Hamburg.
Den Ursprung in Deutschland hatte das Projekt im Jahr 2016 in Hamburg.

In Frankfurt gibt es seit 2016 und 2017 drei Brunnen. "Eine zeitgesteuerte automatische Spülung sorgt dafür, dass die Leitungen jede halbe Stunde durchspült werden.

Eine monatliche hygienische Beprobung garantiert zudem die Reinheit des Trinkwassers", teilt Versorger Mainover auf Anfrage mit.

In Marburg sind sogar 16 von 70 öffentlichen Brunnen für Trinkwasser ausgewiesen. Die Stadt bekennt sich damit zu den Grundsätzen einer weiteren Nachhaltigkeitsbewegung, der "Blue Community". Der Gebrauch von Plastikflaschen sei in Zeiten einer zunehmenden Belastung von Natur und Umwelt durch Kunststoffe unnötig, teilte die Stadt Ende Juli mit.

Viele Gastwirte hätten nichts dagegen ihren Gästen auch Leitungswasser zu reichen, die Kosten seien dann in der Preiskalkulation drin. Dass sich Restaurants dem "Refill"-Projekt anschließen halte er aber für unwahrscheinlich. "Das würde vollkommen dem Zweck und auch der Existenzberechtigung eines Restaurants, eines Cafés oder einer Bar widersprechen." Um Enttäuschungen zu vermeiden, dürfe bei Gästen gar nicht erst eine Anspruchshaltung entstehen.

In der Bioladen-Filiale in Frankfurt wird das kostenlose Trinkwasser immer bekannter. "Jeden Tag wird ein Behälter leer. Das reicht für 40 bis 60 Menschen", sagt Schichtleiter Rust. Im Mailpostfach von Jenny Fuhrmann liegen zudem zwei neue Anfragen von interessierten Geschäften. In Hanau hat die Stadtverwaltung die Initiative ergriffen und seit März 36 Läden und Gastronomen gewinnen können.

"Wir müssen viele Klinken putzen", sagt Stadtsprecher Joachim Haas-Feldmann. Die Mühe habe sich aber voll ausgezahlt.

Fotos: dpa/Andreas Arnold

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