Frankfurter Weltkriegsbombe hat ein neues Zuhause

Die Sprengmeister posieren mit der entschärften Weltkriegsbombe.
Die Sprengmeister posieren mit der entschärften Weltkriegsbombe.  © DPA

Frankfurt - Sie hielt die Frankfurter Bevölkerung für einen Tag lang in Atem: Wegen der größten Weltkriegsbombe in der Geschichte der Bundesrepublik mussten fast 60.000 Menschen evakuiert werden (TAG24 berichtete).

Fast drei Monate nach der erfolgreichen Entschärfung des mit TNT gefüllten Sprengkörpers gibt es erfreulicher Neuigkeiten: Die Bombe kann künftig von Besuchern des Historischen Museums betrachtet werden.

Doch der Weg in die Ausstellung war ein weiter: Zuerst musste die Bombe zersägt werden, anschließend wurden die 1,4 Tonnen Sprengstoff in 1400 Tüten verpackt, heißt es auf dem Blog des Museums.

Die Bombe hätte gar nicht in die heiligen Hallen aufgenommen werden dürfen, wäre sie nicht komplett sprengstofffrei gewesen.

Vorerst wandert die Luftmine in das Depot des "HMF", ab 2019 soll sie dann in der Sonderausstellung zum Thema "Vergessen" ab März 2019 der Öffentlichkeit präsentiert werden. Bis dahin wird sie noch einmal richtig scharf gemacht...


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