45-Jährige rammt Mann bei Zwangsräumung Messer in Hals

Frankfurt - Weil sie nach der Zwangsräumung ihrer Wohnung einen Vertreter der Wohnungsgesellschaft mit einem Messer schwer verletzt hat, ist eine 45 Jahre alte Frau vom Landgericht Frankfurt dauerhaft in die Psychiatrie eingewiesen worden.

Schon mehrere Monate zuvor hatte die Frau andere Hausbewohner mit einem Messer attackiert. (Symbolbild)
Schon mehrere Monate zuvor hatte die Frau andere Hausbewohner mit einem Messer attackiert. (Symbolbild)  © DPA

Die Richter gingen von einer Gefahr für die Allgemeinheit aus, die von der Frau ausgehe.

Die Frau war nach der Räumung der Wohnung in Frankfurt-Niederrad im Oktober vergangenen Jahres über den Balkon in die leeren Zimmer eingedrungen und hatte den dort anwesenden Vertreter der Wohnungsgesellschaft mit einem Messer in den Hals gestochen.

Nur durch einen schnellen Notarzteinsatz konnte das Leben des Schwerverletzten gerettet werden. Rechtlich wurde der Übergriff als Mordversuch gewertet.

Schon mehrere Monate zuvor war die Frau mit dem Messer auf einen anderen Hausbewohner losgegangen. Eine Gutachterin diagnostizierte bei ihr Wahnvorstellungen und Schizophrenie.


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