Gibt es in Deutschland wirklich eine Zwei-Klassen-Medizin?

Frankfurt - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn glaubt nicht, dass es in Deutschland eine Zwei-Klassen-Medizin gibt.

Die wöchentlichen Sprechzeiten von Ärzten sollen beispielsweise ausgeweitet werden.
Die wöchentlichen Sprechzeiten von Ärzten sollen beispielsweise ausgeweitet werden.  © DPA

Niemand bekomme eine Behandlung "zweiter Klasse", hatte der CDU-Politiker im März in einem Interview gesagt.

Die Chefs der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen wollen sich am Dienstag (11.00 Uhr) zu diesem kontroversen Thema Dauerbrenner-Thema in Frankfurt äußern.

Auch andere Pläne der Bundespolitik beschäftigen die hessischen Kassenärzte, zum Beispiel zu lange Wartezeiten auf Arzttermine. Spahn will - wie im Koalitionsvertrag von SPD und Union beschlossen - die wöchentlichen Sprechzeiten von Ärzten ausweiten.

So sollen gesetzlich Versicherte schneller an Termine kommen. Die Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung kritisieren das, die Arbeitsbelastung von Ärzten sei schon jetzt zu hoch.


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