Horror im Urlaub: Mädchen (2) benutzt Hotel-Wasserspender und erleidet schlimme Verbrennungen

Frankfurt am Main - Das eigene Kind leiden zu sehen, ist für Eltern wohl die schrecklichste Vorstellung, die es nur geben kann. Eine Familie aus Frankfurt musste eine solche Erfahrung am eigenen Leib machen, als sie lediglich einen erholsamen Weihnachtsurlaub in Mexiko verbringen wollten.

Fotomontage: Die Zweijährige benutzte den wohl defekten Wasserspender, der rund 75 Grad heißes Wasser ausgab (Symbolbild).
Fotomontage: Die Zweijährige benutzte den wohl defekten Wasserspender, der rund 75 Grad heißes Wasser ausgab (Symbolbild).  © Montage: 123RF/mikekiev, plus69

Wie RTL am Samstag berichtete, wollte sich die zweijährige Tochter am Hotel-Pool etwas zu trinken holen. Für diesen Anlass suchte sie den dort aufgestellten Wasserspender auf - dann geschah das Unglück.

Das wohl defekte Gerät gibt anstatt gekühltem rund 75 Grad heißes Wasser aus. Die Folgen sind katastrophal: Das Kleinkind erleidet Verbrennungen in Mund und Rachen, darüber hinaus läuft ihr das kochend heiße Wasser an der Brust und dem Bauch entlang.

Von den gellenden Schmerzensschreien alarmiert, eilen die Eltern der Kleinen umgehend zum Ort des Geschehens - ihre Tochter entdecken sie schreiend vor Schmerzen. Dabei hat die Zweijährige noch Glück im Unglück. Ihr Vater ist nämlich Zahnarzt, konnte somit geistesgegenwärtig reagieren und kühlte die betroffenen Stellen umgehend mit Eis.

Doch die Folgen sind enorm, vor allem im Brust und Brauchbereich. Denn dort erleidet das Mädchen Verbrennungen zweiten Grades, die roten Spuren sind unübersehbar und treffen vor allem ihre Eltern mitten ins Mark. Trotz der schnellen Reaktion des Vaters, muss das Mädchen anschließend ins Krankenhaus.

Mädchen erleidet schreckliche Verbrennungen, Hotel reagiert vollkommen unangemessen

Nachdem der erste Schock überwunden und die Erstversorgung abgeschlossen war, konfrontierten die Eltern des Mädchens die Hotelleitung mit dem Vorfall. Doch die erste Reaktion des Betreibers, der in diesem Fall allem Anschein nach seine Verkehrssicherungspflicht verletzt hat, ist unfassbar.

Anstatt über eine angemessene Entschuldigung und Entschädigung nachzudenken, wollen sie das Kind mit einem Kuscheltier "entschädigen". Erst intensive Bemühungen des Senders sorgten dafür, dass sich der Reiseveranstalter dazu bereit erklärte, für etwaige finanzielle Entschädigungen sowie ein mögliches Schmerzensgeld zu sorgen.

Für die Eltern des kleinen Mädchens ist aber trotz allem am wichtigsten, dass die Narben durch die angesetzten Behandlungen möglichst gut verheilen.

Das kleine Mädchen musste mit Verbrennungen zweiten Grades ins Krankenhaus (Symbolbild).
Das kleine Mädchen musste mit Verbrennungen zweiten Grades ins Krankenhaus (Symbolbild).  © 123rf/Jörg Hüttenhölscher

Titelfoto: Montage: 123RF/mikekiev, plus69

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