Igitt! So schlimm verwüsten Fußball-Chaoten einen ICE

Die Fußball-Fans verwüsteten den ganzen Zug!
Die Fußball-Fans verwüsteten den ganzen Zug!  © Screenshot: Twitter, Tom @schienenstrang & Faceboo

Frankfurt - Lieber ein Schrecken mit Ende, als ein Schrecken ohne Ende – das dachte sich wohl auch der Zugführer des ICE 877, der am Samstag von Berlin nach Karlsruhe unterwegs sein sollte.

Denn der Zug endete nicht fahrplanmäßig in Karlsruhe, sondern schon rund 180 Kilometer vor Frankfurt, in Göttingen!

Grund für das vorzeitige Fahrtende war nicht etwa ein technischer Defekt, sondern randalierende Fußball-Fans von Eintracht Frankfurt!

Die Chaoten verwüsteten mehrere Zugabteile, zerrissen Zeitschriften und verstreuten die Schnipsel in den Waggons, die zusätzlich noch von der wild gewordenen Meute mit leeren Bierflaschen und Müll verunstaltet wurden.

Doch das war noch lange nicht alles: Auch der Toilettenraum wurde in Mitleidenschaft gezogen. Angekokelte Papierreste und eine völlig verstopfte Toilette, die überzuschwappen drohte, krönten die Randale der Fußball-Fans.

Zugführer Tom H., der ab Göttingen für den ICE zuständig war, zeigt sich bei Twitter ziemlich schockiert. "Was mich neben den üblichen Beleidigungen und Bedrohungen gestern Abend besonders gestört hat: dass Verunreinigungen usw. schon quasi hingenommen werden."

Auch berichtet er, dass der Zugführer, der vor ihm die Bahn fuhr, am Rande des Nervenzusammenbruchs stand und sogar weinte! Laut mehreren Beobachtern und Tom H. selbst, soll es sich bei den randalierenden Fußball-Fans um Eintracht-Frankfurt-Anhänger gehandelt haben, die vom letzten Eintracht-Spiel in Wolfsburg auf dem Weg zurück nach Frankfurt waren.

Besonders pikant: Die Facebook-Seite lokführer zeigte ebenfalls Bilder eines verwüsteten Zugs, die aufgrund der Zeit und den Kommentaren unter den Bildern vermuten lässt, dass es sich hierbei ebenfalls um den ICE 877 handelt. Eines der Bilder ist hier besonders aufschlussreich: Mehrere Sticker der Eintracht-Ultras zieren die Werbetafeln des Zugs...

Tom H. setzte schließlich die Fahrt seines Kollegen von Göttingen nach Karlsruhe fort: In einem verwüsteten und leeren Zug.


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