Triebwerk von Lufthansa-Maschine versagt: Lauter Knall schockt Passagiere

Frankfurt am Main - Die Passagiere an Bord des Lufthansa-Fluges LH1392 von Frankfurt nach Prag sind am Dienstag (21. Januar) wohl nur knapp Schlimmerem entgangen.

Die Lufthansa-Maschine musste rund 40 Minuten nach dem Start nach Frankfurt zurückkehren (Symbolbild).
Die Lufthansa-Maschine musste rund 40 Minuten nach dem Start nach Frankfurt zurückkehren (Symbolbild).  © 123RF/Santiago Rodriguez Fontoba

Wie der Aviation Herald berichtete, hob das Flugzeug planmäßig um 8.50 Uhr am Flughafen Frankfurt ab. Doch kurz nach dem Start kam es zum Schreckmoment: Ein lauter Knall schockte die Passagiere.

Doch was hatte es damit auf sich? Wie ein Sprecher der Lufthansa bestätigte, sei eines der Triebwerke während des Startvorganges ausgefallen - ein Horrorszenario für jeden Flugreisenden! Seitens der Airline wurde der Triebwerkfehler noch präzisiert.

Allem Anschein nach kam es im Triebwerk 1 zu einem Strömungsabriss, was zur Folge hatte, dass die Luft nicht ausreichend und in der Form durch den Antrieb floß, wie es für die Erhaltung der Leistung von Nöten gewesen wäre.

Frankfurt: Audiodatei wird ausgewertet: Prozess gegen Franco A. geht weiter
Frankfurt am Main Audiodatei wird ausgewertet: Prozess gegen Franco A. geht weiter

Somit entschloss sich der Pilot das Triebwerk in den Leerlauf zu schalten und den sofortigen Rückflug in Richtung Frankfurter Flughafen anzutreten. Die Aufzeichnungen der Echtzeit-Flugortung Flightradar24 zeigt ebenfalls die deutlich sichtbare Schleife, die der Airbus A320 flog.

44 Minuten nach dem Start landete das Flugzeug wieder sicher am Frankfurter Flughafen. Das ausgefallene Triebwerk wurde im Anschluss genauestens untersucht.

Titelfoto: 123RF/Santiago Rodriguez Fontoba

Mehr zum Thema Frankfurt am Main: