Bombenentschärfung im Frankfurter Ostend: Deutsche Bahn erwartet Einschränkungen

Frankfurt am Main - Die Deutsche Bahn stellt sich auf Fahrplanänderungen wegen der am 7. Juli geplanten Entschärfung einer Weltkriegsbombe im Frankfurter Ostend ein.

Die Bombe wird von einem Schirm vor der Sonne geschützt.
Die Bombe wird von einem Schirm vor der Sonne geschützt.  © DPA

Vermutlich werden an jenem Sonntag der Ostbahnhof sowie die S-Bahnstationen Ostendstraße und Mühlberg betroffen sein, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Haupt- und Südbahnhof könnten nach aktuellem Kenntnisstand wie gewohnt angefahren werden.

Die 500-Kilo-Bombe wurde am Dienstag nahe der Europäischen Zentralbank entdeckt. Die Evakuierungszone erstreckt sich von dort bis in die Innenstadt und über den Main nach Oberrad.

Wie viele Frankfurter in diesem Gebiet ihre Wohnungen verlassen müssen, ist noch unklar. Einige Pflegeheime und Hotels liegen im ausgewiesenen Bereich. Das Hospital zum Heiligen Geist und der Frankfurter Zoo liegen dagegen wohl knapp außerhalb des Evakuierungsgebiets.

Auch über den Zeitplan und die Dauer der Evakuierung ist noch nichts bekannt. Hierzu rechnet die Frankfurter Feuerwehr am kommenden Montag mit neuen Erkenntnissen.

Die Stadt Frankfurt geht derweil nicht davon aus, dass Großveranstaltungen im Stadtgebiet von der Bombenentschärfung betroffen sein werden.

Titelfoto: DPA

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