Kommt jetzt die E-Scooter-Flut? Zwei weitere Anbieter gehen in FFM an den Start

Frankfurt am Main - Die Zahl von E-Scootern in den Straßen Frankfurts nimmt einen Monat nach deren Einführung weiter zu.

Nicht überall kommen die Roller gut an (Symbolfoto).
Nicht überall kommen die Roller gut an (Symbolfoto).  © DPA

Ab Montag werde der Anbieter Limebike 250 Roller verleihen, sagte ein Sprecher des Frankfurter Verkehrsdezernats.

In Kürze soll auch das US-Unternehmen Bird an den Start gehen - wahrscheinlich in einigen Tagen oder wenigen Wochen, sagte Deutschlandchef Christian Gessner in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Unterdessen nimmt der Ärger über die bis zu 20 Stundenkilometern schnellen Gefährte zu. "Fußgänger beschweren sich etwa darüber, dass sie von den Rollern zu dicht überholt werden und dadurch bedrängt werden", sagte der Sprecher des Verkehrsdezernats.

Die E-Scooter sind demnach oft auch in Fußgängerzonen unterwegs. Die Zahl der Unfälle mit den Rollern bewegt sich der Polizei zufolge im einstelligen Bereich. In der vergangenen Woche ist etwa eine 26-Jährige mit einem "Beifahrer" auf ihrem E-Scooter im Stadtteil Sachsenhausen gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt.

Bisher sind nur die Anbieter Tier Mobility und Circ mit mehreren hundert E-Rollern in der Stadt vertreten. Dem Verkehrsdezernat zufolge haben noch sechs weitere Unternehmen ihr Interesse angemeldet.

Fast überall in der Innenstadt stehen die E-Scooter bereit (Symbolfoto).
Fast überall in der Innenstadt stehen die E-Scooter bereit (Symbolfoto).  © DPA

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