Stadtautobahn bekommt Deckel: 3000 neue Wohnungen und 80 Hektar Park geplant

Frankfurt am Main - Die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung hat am Donnerstagabend grünes Licht für die sogenannte Einhausung der Stadtautobahn A661 gegeben.

Die Stadtteile Bornheim und Seckbach werden dadurch wieder verbunden (Symbolfoto).
Die Stadtteile Bornheim und Seckbach werden dadurch wieder verbunden (Symbolfoto).  © dos

Auf einer Länge von mehr als einem Kilometer soll sie einen Deckel bekommen. Damit könnten im Nordosten der Stadt dringend benötigte Grün- und Wohnflächen geschaffen werden. Der gemeinsame Antrag der Römer-Koalition aus CDU, SPD und Grünen erhielt eine große Mehrheit. Die drei Parteien regieren zusammen im Rathaus (Römer).

Über dem Deckel der Autobahn soll ein rund 80 Hektar großer neuer Park entstehen. Am Rande davon sind rund 3000 neue Wohnungen geplant. Die Einhausung soll zugleich die derzeit durch die Autobahn getrennten Stadtteile Bornheim und Seckbach wieder miteinander verbinden.

Die Finanzierung des Großprojekts ist aber noch unklar. Das Planungsdezernat schätzt die Kosten auf rund 200 Millionen Euro.

Die Römer-Koalition hofft auf Zuschüsse von Bund und Land.

Lärmschutzwände nicht mehr notwendig

Die Landesbehörde Hessen Mobil müsste im Zuge des Anschlusses der A66 an die A661 über den Riederwaldtunnel und das Autobahndreieck Erlenbruch an der betreffenden Stelle bis zu zehn Meter hohe Lärmschutzwände errichten.

Auf diese kann sie jedoch verzichten, wenn die Stadtautobahn den Deckel bekommt.

Titelfoto: dos


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