Einheit von 20 Kämpfern befehligt? Prozess gegen mutmaßlichen IS-Anführer

Frankfurt am Main - Ein mutmaßlicher Anführer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in Syrien muss sich vom 15. Januar an vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt verantworten.

Der Angeklagte reiste 2015 nach Deutschland (Symbolfoto).
Der Angeklagte reiste 2015 nach Deutschland (Symbolfoto).  © Fredrik von Erichsen/dpa

Der 33 Jahre alte Syrer soll sich 2013 dem IS angeschlossen und eine Einheit von mindestens 20 Kämpfern befehligt haben.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wirft ihm in der Anklage Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung und Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vor.

Der Mann soll als "Emir" an IS-Kampfhandlungen beteiligt gewesen sein und auch sogenannte religionspolizeiliche Aufgaben wahrgenommen haben.

Nach Angaben einer Gerichtssprecherin reiste der Angeklagte im Juni 2015 in Deutschland ein und lebte in Kassel. Spezialkräfte der Polizei nahmen ihn im November 2018 fest. Seitdem befindet sich der 33-jährige in Untersuchungshaft.

Für den Prozess sind zunächst 13 weitere Verhandlungstage terminiert.

Für den Prozess sind 13 weitere Termine angesetzt (Symbolfoto).
Für den Prozess sind 13 weitere Termine angesetzt (Symbolfoto).  © Fredrik von Erichsen/dpa

Titelfoto: Fredrik von Erichsen/dpa

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