Junge (6) stirbt nach Stromschlag: Kita will wieder öffnen

Frankfurt am Main - Gut sieben Wochen nach dem Tod eines Jungen in einer Frankfurter Kindertagesstätte ist weiter unklar, wieso der Sechsjährige mit der Stromleitung in Kontakt kam.

Der Junge erlitt im Sommer einen tödlichen Stromschlag.
Der Junge erlitt im Sommer einen tödlichen Stromschlag.  © Frank Rumpenhorst/dpa

"Die Ermittlungen laufen noch", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch.

Ungeachtet der behördlichen Untersuchungen will die Stadt die geschlossene Kita im Frühjahr mit einem neuen Team und einem neuen Konzept wieder öffnen.

Die Stellen seien bereits neu ausgeschrieben worden, hieß es in einer am Vortag verbreiteten Mitteilung.

Der Tod des Kindes sei "für uns alle immer noch unfassbar", sagte Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD). Der Junge hatte Ende Oktober einen tödlichen Stromschlag erlitten.

Die Behörden ermitteln wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

Vor der geschlossenen Kita wurden Blumen und Kerzen abgelegt.
Vor der geschlossenen Kita wurden Blumen und Kerzen abgelegt.  © Frank Rumpenhorst/dpa

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