Junge stirbt nach Stromschlag: Mitarbeiter wollen nicht mehr in Todes-Kita arbeiten

Frankfurt am Main - Vier Wochen nach dem Tod eines Sechsjährigen in einer Frankfurter Kindertagesstätte ist die Einrichtung weiterhin geschlossen.

Die Behörden ermitteln wegen fahrlässiger Tötung.
Die Behörden ermitteln wegen fahrlässiger Tötung.  © Frank Rumpenhorst/dpa

"Wir haben noch nicht entschieden, wann die Kita wieder aufgemacht wird", sagte der Sprecher des zuständigen Bildungsdezernats, Jan Pasternack.

"Wir wollen auch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abwarten." Laut dem Sprecher wird zudem neues Personal gesucht, weil die bisherigen Mitarbeiter in andere Einrichtungen wechseln wollen.

Der Junge war am 29. Oktober in der Kita im Stadtteil Seckbach durch einen Stromschlag tödlich verletzt worden. Die Behörden ermitteln wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

Derweil wartet die Staatsanwaltschaft auf die Ergebnisse eines eigenen Sicherheitsgutachtens. Damit soll unter anderem herausgefunden werden, ob Sicherheitsmängel an der Elektrik den tödlichen Stromschlag verursachten.

"Die Ermittlungen laufen noch", sagte eine Sprecherin der Behörde.

Die Kita ist seit dem Unfall geschlossen.
Die Kita ist seit dem Unfall geschlossen.  © Frank Rumpenhorst/dpa

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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