Massenrauswurf bei Bayer: Auch Jobs im Frankfurter Chemiepark Höchst betroffen!

Frankfurt am Main - Bayer streicht beim Abbau Tausender Stellen in Deutschland auch Jobs im Frankfurter Chemiepark Höchst.

In ganz Deutschland sollen rund 4500 Stellen gestrichen werden (Symbolfoto).
In ganz Deutschland sollen rund 4500 Stellen gestrichen werden (Symbolfoto).  © DPA

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern baut bis zu 60 Stellen in der Forschung und bis zu 14 Stellen in Produktion und Verwaltung ab, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus gut unterrichteten Kreisen.

Damit entfällt am Standort maximal gut ein Zehntel der Stellen: Bayer beschäftigt in Frankfurt nach Konzernangaben etwa 630 Mitarbeiter, vor allem in der Forschung und der Produktion für den Pflanzenschutzbereich. Das Dax-Unternehmen wollte die Angaben nicht kommentieren.

Bayer hatte zuvor am Stammsitz Leverkusen verkündet, rund 4500 Stellen in Deutschland zu streichen - das ist rund jeder siebte Arbeitsplatz. Hierzulande hat der Konzern rund 32.100 Stellen. Damit sollten Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität steigen. Weltweit fallen rund 12.000 Arbeitsplätze weg.

Die Jobs sollen etwa über Abfindungen und Vorruhestandsregelungen abgebaut werden. Dazu hatten sich Bayer und Arbeitnehmervertreter auf großzügige Regelungen geeinigt. Betriebsbedingte Kündigungen bei Bayer sind in Deutschland bis Ende 2025 ausgeschlossen.

Weltweit streicht der Konzern rund 12.000 Jobs (Symbolfoto).
Weltweit streicht der Konzern rund 12.000 Jobs (Symbolfoto).  © DPA

Titelfoto: DPA


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