Mitarbeiter in Angst: Massiver Stellenabbau bei Deutscher Bank

Die Deutschen Bank kürzt immer mehr Stellen.
Die Deutschen Bank kürzt immer mehr Stellen.  © dpa/ Arne Dedert

Frankfurt/Main - Bisher hat die Deutsche Bank in den vergangenen zwölf Monaten 4656 Vollzeitkräfte gestrichen.

Allein im zweiten Quartal gab es einen Rückgang der Anzahl von Mitarbeitern um 1525 auf insgesamt 96.652 Stellen. Damit ist etwa die Hälfte des geplanten Stellenabbaus umgesetzt, wie das Institut am Donnerstag berichtete.

Das bedeutet aber auch, dass noch einmal so viele Stellen gekürzt werden müssen. Denn das Geldhaus will bis 2018 weltweit unterm Strich 9000 Arbeitsplätze im eigenen Haus abbauen, davon 4000 allein in Deutschland.

Den Löwenanteil muss das Privatkundengeschäft mit etwa 2750 Stellenstreichungen schultern. Seit Beginn dieses Jahres wurden zudem 177 der insgesamt 188 vorgesehenen Filialen in Deutschland geschlossen.

Aber immerhin zahlt sich der mit massivem Stellenabbau verbundene Umbau der Deutschen Bank aus: Nach zwei Jahren mit Milliardenverlusten arbeitet sich das Institut weiter in die Gewinnzone vor.

So blieben im zweiten Quartal 466 Millionen Euro Gewinn übrig. Nachdem sie im Vorjahr mit lediglich 20 Millionen Euro rausgingen, scheint der neue Kurs zu funktionieren.

Titelfoto: dpa/ Arne Dedert


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