Schwangerer Ex in Bauch getreten und mit Messer bedroht: Mann äußert sich zu Vorwürfen

Frankfurt am Main - Weil er seine im fünften Monat schwangere Ex-Lebensgefährtin heftig attackiert haben soll, muss sich seit Freitag ein 32 Jahre alter Mann vor dem Amtsgericht Frankfurt zu verantworten.

Die Anklage legt dem Mann gefährliche Körperverletzung und versuchten Schwangerschaftsabbruch zur Last (Symbolfoto).
Die Anklage legt dem Mann gefährliche Körperverletzung und versuchten Schwangerschaftsabbruch zur Last (Symbolfoto).  © DPA

Die Anklage legt ihm neben gefährlicher Körperverletzung auch versuchten Schwangerschaftsabbruch zur Last. Darüber hinaus soll er das Mobiltelefon der 27-Jährigen zerstört und ihre Geldbörse entwendet haben.

Hintergrund der mutmaßlichen Gewalttat im Dezember vergangenen Jahres soll der vorausgegangene Rauswurf des Mannes aus der gemeinsamen Wohnung in Frankfurt-Zeilsheim gewesen sein.

Zudem soll er vermutet haben, seine Lebensgefährtin habe einen neuen Liebhaber. Vor Gericht räumte er lediglich verbale Auseinandersetzungen, die Zerstörung des Telefons und den Diebstahl der Geldbörse ein.

Keinesfalls habe er jedoch gegen den Bauch der Schwangeren getreten oder ihr ein Messer vorgehalten.

Ex-Freundin bestätigt weitgehend Vorwürfe gegen 32-Jährigen

Das Baby in ihrem Bauch sei doch auch sein Kind, sagte die Verteidigerin. Das Mädchen wurde Anfang Mai geboren und erlitt nach ärztlichen Gutachten keine Beeinträchtigungen.

Die Frau bestätigte im Zeugenstand jedoch weitgehend die Anklagevorwürfe.

Titelfoto: DPA

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