Es geht um 19,8 Million! Ehemaliger Neckermann-Vorstand vor Gericht

Frankfurt am Main - Vor dem Frankfurter Landgericht beginnt am Dienstag ein Prozess um die bereits fast sieben Jahre zurückliegende Pleite des Versandhandelshauses Neckermann.

Haben die Beklagten die Insolvenz nicht rechtzeitig erkannt?
Haben die Beklagten die Insolvenz nicht rechtzeitig erkannt?  © DPA

Die Insolvenzverwalter haben den damaligen Unternehmensvorstand und die Aufsichtsräte verklagt, weil diese im Jahr 2012 die Insolvenz nicht rechtzeitig erkannt hätten.

Die Kläger der Kanzlei CMS verlangen 19,8 Millionen Euro, die ihrer Auffassung nach niemals hätten ausgegeben werden dürfen. Die Beklagten haben die Vorwürfe zurückgewiesen.

Zwar muss der Vorsitzende Richter zunächst einen Vergleich anstreben, was aber schon wegen der Höhe des Streitwerts als unwahrscheinlich gilt.

Eine mündliche Verhandlung könnte sich gleich anschließen, aber ein Urteil wird für den ersten Tag des Zivilprozesses nicht erwartet.

Hier war noch alles gut... (Archivbild)
Hier war noch alles gut... (Archivbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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