ICE-Drama in Frankfurt: Schwester (12) erfährt auf Rastplatz von Tod des Bruders (†8)

Frankfurt am Main - Nach dem Tod eines Achtjährigen am Frankfurter Hauptbahnhof, kommen immer mehr erschreckende Details ans Licht.

Mehrere Einsatzwagen stehen vor dem Frankfurter Hauptbahnhof.
Mehrere Einsatzwagen stehen vor dem Frankfurter Hauptbahnhof.  © DPA

So soll der Junge und die Mutter am Montag auf dem Weg in den Urlaub nach Österreich gewesen sein, berichtete eine Bekannte der Familie der "Bild".

Die zwölfjährige Schwester des Jungen hatte keine Lust auf Zugfahren und entschied sich mit der besten Freundin der Mutter und deren Sohn mit dem Auto nach Österreich zu fahren. Dort wollten sie dann alle gemeinsam Urlaub machen.

Während der Fahrt rief dann die Polizei an und bat die Freundin der Mutter an der nächsten Raststätte anzuhalten und dort auf die Beamten zu warten.

Zusammen mit einem Seelsorger wurde die tragische Nachricht vom Tod des Achtjährigen überbracht.

"Das Mädchen ist zusammengebrochen. Ihre Großeltern aus Leipzig sind sofort gekommen und kümmern sich um sie", so die Bekannte gegenüber der Zeitung.

Ein 40 Jahre alter Eritreer soll am Montag die Frau und ihren Sohn vor einen einfahrenden ICE gestoßen haben. Die 40-Jährige aus dem Hochtaunuskreis hatte sich retten können. Der Junge wurde vom Zug erfasst und getötet.

Der Tatverdächtige, der Vater dreier Kinder ist und zuletzt in der Schweiz lebte, sitzt in Untersuchungshaft.

Titelfoto: DPA

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