Am Frankfurter Flughafen: Demonstranten legen Schalter von Turkish Airlines lahm

Frankfurt am Main - Aus Protest gegen die Syrien-Politik der Türkei haben Demonstranten am Freitag am Frankfurter Flughafen den Schalter von Turkish Airlines blockiert.

Die Bundespolizei begleitete die Demonstranten zur S-Bahn-Station (Symbolfoto).
Die Bundespolizei begleitete die Demonstranten zur S-Bahn-Station (Symbolfoto).  © DPA

50 bis 60 Personen "aus dem linken Spektrum" seien an der Aktion beteiligt gewesen, berichtete ein Sprecher der Frankfurter Polizei.

Sie hätten sich kurz nach 12 Uhr im Terminal 1 versammelt, Spruchbänder hochgehalten und dabei auch "den Schalter lahmgelegt", sagte ein Sprecher.

Die Stimmung sei "angeheizt" gewesen, man habe zeitweise Passagiere von den Demonstranten trennen müssen.

Gegen 13.30 Uhr habe die Polizei die Räumung angekündigt - die Demonstranten seien daraufhin in Begleitung der Bundespolizei zur S-Bahn gelaufen.

Es seien keine Straftaten verübt worden, auch Flugausfälle oder Verspätungen habe es nicht gegeben. Beim Flughafenbetreiber Fraport war zunächst keine Auskunft zu bekommen.

Die Aktivisten protestierten nach eigenen Angaben "gegen den Angriffskrieg der Türkei gegen Nordostsyrien" und forderten "wirksame wirtschaftliche Sanktionen gegen den Aggressor Türkei".

Flugzeuge der Fluggesellschaft Turkish Airlines stehen am Atatürk International Airport vor seiner Schließung.
Flugzeuge der Fluggesellschaft Turkish Airlines stehen am Atatürk International Airport vor seiner Schließung.  © DPA

Titelfoto: DPA

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