Galeria, Karstadt und Real betroffen: Mitarbeiter streiken für höhere Löhne im Einzelhandel

Frankfurt Main - Bei einem gemeinsamen Streik- und Aktionstag sind am Samstag in Frankfurt rund 400 Mitarbeiter der Einzelhandelsketten Galeria Kaufhof, Karstadt und Real auf die Straße gegangen.

Verdi fordert einen Euro mehr pro Stunde (Symbolfoto).
Verdi fordert einen Euro mehr pro Stunde (Symbolfoto).  © DPA

Das berichtete am Mittag die Polizei. Zu der Aktion aufgerufen hatte die Gewerkschaft Verdi.

Verdi-Sprecher Bernhard Schiederig betonte, dass die bisherigen Angebote der Arbeitgeber in den laufenden Tarifverhandlungen einen Reallohnverlust für die Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel bedeute.

Verdi fordert pauschal einen Euro mehr pro Stunde. "Fünf Prozent von 2000 Euro sind etwas anderes als fünf Prozent von 4000 Euro", sagte Schiederig. Die Gewerkschaft fordert zudem eine spürbare Erhöhung bei den Ausbildungsvergütungen.

Der Handelsverband Hessen hatte die Gewerkschaftsforderung zuletzt als nicht akzeptabel und "völlig unangemessen" bewertet.

Die Arbeitgeber hatten eine zweistufige Gehaltserhöhung von 1,5 Prozent im ersten und 1,0 Prozent im zweiten Jahr der Laufzeit angeboten.

Die Gespräche sollen am 27. Juni weitergehen.

Zahlreiche Mitarbeiter gingen auf die Straße (Symbolfoto).
Zahlreiche Mitarbeiter gingen auf die Straße (Symbolfoto).  © DPA

Titelfoto: DPA

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