Messerattacke, weil Mann mit vollverschleierter Frau am Bahnhof Sex hatte

Frankfurt am Main - Ein 22-Jähriger tickte vollkommen aus, als er sah, was neben ihm am Bahnsteig vor sich ging. Nun muss sich der Mann wegen versuchten Totschlags von Donnerstag (9.30 Uhr) an vor dem Landgericht Frankfurt verantworten.

Die Freundin des Opfers trug während des Geschlechtsverkehrs eine Burka (Symbolfoto).
Die Freundin des Opfers trug während des Geschlechtsverkehrs eine Burka (Symbolfoto).  © DPA

Dem Angeklagten wird eine lebensgefährliche Messerattacke auf einen 19-Jährigen am Bahnhof in Frankfurt-Rödelheim zur Last gelegt.

Hintergrund soll ein Streit zwischen den beiden Männern mit italienischer und pakistanischer Nationalität gewesen sein.

Laut Anklage soll sich der Angeklagte darüber aufgeregt haben, dass der Pakistaner mit seiner vollverschleierten Lebensgefährtin in Bahnsteignähe Geschlechtsverkehr hatte.

Ob sich der 22-Jährige von dem Akt an sich gestört fühlte oder ihn der Sex in Kombination mit dem Tragen einer Burka aggressiv stimmte, ist unklar.

Mann stach mehrfach in den Rücken des Opfers

Update, 13.12 Uhr: Nach einer lebensgefährlichen Messerattacke auf einen 19-Jährigen hat sich seit Donnerstag ein Mann vor dem Landgericht Frankfurt zu verantworten. Die Anklage wirft dem 22-Jährigen versuchten Totschlag vor.

Demnach verletzte er im Mai vergangenen Jahres in der Nähe des Bahnhofs Frankfurt-Rödelheim das Opfer mit mehreren Stichen vor allem am Rücken. Zu Prozessbeginn äußerte sich der Angeklagte noch nicht zu dem Vorwurf.

Der Angeklagte verletzte den 19-Jährigen mit dem Messer lebensgefährlich (Symbolfoto).
Der Angeklagte verletzte den 19-Jährigen mit dem Messer lebensgefährlich (Symbolfoto).  © DPA

Titelfoto: DPA

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