Bomben-Entschärfung in Frankfurt: Seid am Sonntag live dabei mit TAG24!

Unter diesem Zelt befindet sich die Bombe. Sie hat eine enorme Sprengkraft.
Unter diesem Zelt befindet sich die Bombe. Sie hat eine enorme Sprengkraft.  © dpa/Andreas Arnold

Frankfurt/Main - Am Sonntag kommt es in Frankfurt zu einer der größten Evakuierungen aller Zeiten (TAG24 berichtete). Und damit Ihr immer auf dem neuesten Stand seid, wird TAG24 Euch ab 6 Uhr mit einem Liveticker auf dem Laufenden halten.

An dieser Stelle wird noch einmal zusammengefasst, was genau passiert ist und wie die Lage zum derzeitigen Augenblick aussieht:

Die 1,8 Tonnen schwere Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg war bereits am Dienstag während Bauarbeiten am Campus Westend der Frankfurter Goethe-Universität entdeckt worden.

Der mit der Untersuchung des Geländes beauftragte Kampfmittelräumdienst hatte die Luftmine HC 4000 Luftmine mit der dünnen Außenhaut gefunden. Die Polizei bezifferte die Sprengkraft auf rund 1,4 Tonnen.

Als bisher größte Evakuierungsaktion der Nachkriegszeit galt eine Bombenentschärfung Ende des Jahres 2016. Damals mussten in Augsburg rund 54.000 Menschen aus ihren Wohnungen.

Keiner darf in dem evakuierten Bereich bleiben am Sonntag.
Keiner darf in dem evakuierten Bereich bleiben am Sonntag.  © dpa/M. Beils; Bökelmann

In Frankfurt sollen mindesten 60.000 Menschen evakuiert werden. Damit gilt die Räumung als die größte Evakuierung in der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Am Sonntag, 3. September, soll die Weltkriegsbombe nun entschärft werden. Ab 6 Uhr beginnt die Evakuierung und "von 8 bis voraussichtlich 20 Uhr ist es verboten, sich in der Sperrzone aufzuhalten", sagte der Leiter des Ordnungsamts, Jörg Bannach.

Dieses Gebiet liegt in einem Umkreis von 1,5 Kilometern um den Fundort. Wer sich weigert, das betreffende Gebiet zu verlassen, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen und sogar finanziellen Folgen rechnen (TAG24 berichtete).

Auch Krankenhäuser (TAG24 berichtete) und Altenheime mussten deswegen geräumt werden. Außerdem fahren viele Busse und Bahnen an dem Tag nicht. Um sich die Zeit zu vertreiben, können die Menschen zu Betreuungsstellen, Kirchen oder kostenlos in Museen gehen (TAG24 berichtete).


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