Wie viele Menschen hat der Massenmörder Manfred S. umgebracht?

In der Garage des Verstorbenen fanden Angehörige eine zerstückelte Leiche.
In der Garage des Verstorbenen fanden Angehörige eine zerstückelte Leiche.  © DPA

Frankfurt - Auch nach rund eineinhalb Jahren sind die Ermittlungen im Fall des mutmaßlichen Massenmörders Manfred S. noch nicht abgeschlossen.

Die kriminaltechnischen Untersuchungen liefen weiter und seien sehr zeitintensiv, sagte Chef-Ermittler Frank Herrmann in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Ein Ende der Ermittlungen sei nicht abzusehen.

Es geht um etwa zehn ungeklärte Morde meist an Prostituierten vom Frankfurter Drogenstrich, die Manfred S. begangen haben soll.

Den Verdächtigen können die Ermittler nicht mehr befragen, er starb 2014. Seine Angehörigen fanden in der Garage des 67-Jährigen eine zerstückelte Frauenleiche und brachten so die Ermittlungen ins Rollen.

Es hätten sich keine Hinweise ergeben, dass Manfred S. auch außerhalb des Rhein-Main-Gebiets gemordet haben könnte, sagte Ermittler Herrmann.

Es sei nach wie vor möglich, dass es einen Mittäter gebe. "Wir haben aber bisher nichts gefunden. Wenn es einen Mittäter gab, so ist dieser möglicherweise auch schon tot."


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