Mehr als 200 km/h: 14-Jähriger liefert sich Verfolgungs-Jagd mit Polizei

Frankfurt am Main - Ein 14-Jähriger hat sich im Opel Insignia seines Vaters am vergangenen Donnerstag eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert.

Auf Blaulicht und Anhalte-Zeichen der Polizei reagierte der 14-Jährige nicht (Symbolbild).
Auf Blaulicht und Anhalte-Zeichen der Polizei reagierte der 14-Jährige nicht (Symbolbild).  © 123rf/Manuel Faba Ortega

Wie die Polizei am Montag mitteilte, war der Besatzung eines Streifenwagens gegen 7.50 Uhr der auffallend langsam fahrende Opel aufgefallen.

Als die Polizeibeamten eine Kontrolle durchführen wollten, drückte der Fahrer plötzlich auf das Gaspedal und rauschte an der Kreuzung Katharinenkreisel/Voltastraße über eine rote Ampel.

Anschließend fuhr der Insignia auf die A648 in Richtung Rödelheim. Unbeeindruckt vom Blaulicht, dem Anhaltezeichen und Ansagen über den Lautsprecher, beschleunigte der Fahrer immer weiter.

Mit über 200 km/h überholte er über die rechte Spur. Durch eine Baustelle, in der 100 km/h erlaubt sind, fuhr der 14-Jährige mit mehr als 170 km/h.

An der Ausfahrt Frankfurt-Rödelheim verließ er die Autobahn, um anschließend auf der anderen Seite wieder auf die A648 in Richtung Innenstadt zu fahren.

Die Polizei ermittelt nun gegen den Jugendlichen und seinen Vater

Am Katharinenkreisel hielt der 14-Jährige schließlich an und stieg aus dem Auto aus. Die Polizisten nahmen den Jugendlichen vorläufig fest und übergaben ihn nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen an seinen Vater.

Die Ermittlungen gegen den Jugendlichen und seinen Vater wegen des Verdachts des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis dauern an.

Titelfoto: 123rf/Manuel Faba Ortega

Mehr zum Thema Polizeimeldungen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0