Messerstecherei sorgt für Verwirrung: Täter stellt sich selbst, Verletzter erinnert sich an nichts

Frankfurt am Main - Am frühen Samstagmorgen gegen 5.45 Uhr kam es zu einem Streit zwischen mehreren Personen. Dabei wurde ein 22-Jähriger durch mehrere Messerstiche verletzt.

Der Verletzte gab an, sich nicht mehr an die Tat erinnern zu können (Symbolfoto).
Der Verletzte gab an, sich nicht mehr an die Tat erinnern zu können (Symbolfoto).  © 123RF/Thanakorn Suppamethasawat

Nach ersten Erkenntnissen waren etwa acht Personen an der Auseinandersetzung in der Kaiserhofstraße beteiligt. In deren Verlauf, soll ein 19-Jähriger auf den 22-Jährigen eingestochen haben. Der Verletzte wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Für Verwirrung sorgte kurz nach der Tat der offenbar reumütig gewordene 19-Jährige. Dieser meldete sich telefonisch bei der Polizei und gab die Tat zu. Dazu bat er um seine Festnahme. Diesem Wunsch kamen kurze Zeit später die Polizisten nach.

Doch auch der verletzte 22-Jährige sorgte für Stirnrunzeln, als dieser sich bereits am Samstagnachmittag selbst aus der Klinik entließ – obwohl die behandelnden Ärzte ihm davon abrieten.

Laut Polizei gab er zudem an, sich nicht mehr an die Attacke erinnern zu können.

Nun untersucht die Polizei, wie es zu der Messerstecherei kam und was genau am frühen Samstag in der Kaiserhofstraße geschah. Zeugen können sich unter der Telefonnummer 06975551199 bei der Polizei Frankfurt melden.

Wenige Stunden nach der Attacke, wurde ein 19-Jähriger festgenommen (Symbolfoto).
Wenige Stunden nach der Attacke, wurde ein 19-Jähriger festgenommen (Symbolfoto).  © DPA

Titelfoto: 123RF/Thanakorn Suppamethasawat

Mehr zum Thema Frankfurt Kriminalität:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0