Hass-Mails und Kontrollen wegen umstrittener Ausstellung: Museum reagiert

Frankfurt am Main - Die Ausstellung "Contemporary Muslim Fashions" hat schon vor Beginn für Diskussionen gesorgt (TAG24 berichtete)

Ein Foto aus der Serie Al-Kouture von Al-Badry, Wesaam.
Ein Foto aus der Serie Al-Kouture von Al-Badry, Wesaam.  © Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, Al-Badry, W

Das Museum geht nun auf Kritiker zu. Die Ausstellungsmacher laden am übernächsten Wochenende (12. bis 14. April) - eine Woche nach Beginn der kontrovers diskutierten Schau - zu einem dreitägigen "Forum" ein.

Eingeladen sind Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen, Bloggerinnen und Influencerinnen. Sie werden Vorträge halten, an Diskussionen teilnehmen und sich kritischen Fragen stellen, wie das Museum ankündigte. Es gehe dabei nicht nur um muslimische Mode und die Kopftuchdebatte, sondern ganz allgemein "um Themen wie kulturelle Identität, Gender, Nachhaltigkeit, Politik und Gleichberechtigung".

Eröffnet wird das "Contemporary Muslim Fashions Forum" am Freitagabend (12. April, 19 Uhr) mit dem Vortrag einer Professorin für Kulturwissenschaften aus London, die ein Buch über muslimische Mode geschrieben hat.

Am Samstag (13. April) sind unter anderem Frauen dabei, die sich in einem YouTube-Kanal satirisch mit den Lebensrealitäten in Deutschland lebender Musliminnen beschäftigen.

Das Foto zeigt vier Frauen mit Kopftüchern, die in dem Video "Somewhere in America #MIPSTERZ" in der Ausstellung zu sehen sind.
Das Foto zeigt vier Frauen mit Kopftüchern, die in dem Video "Somewhere in America #MIPSTERZ" in der Ausstellung zu sehen sind.  © DPA

Titelfoto: Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, Al-Badry, W


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