29-Jährige brutal erstochen! Was geschieht mit dem Tatverdächtigen?

Frankfurt - Ein unter Mordverdacht stehender Frankfurter Gastronom muss weiter in Untersuchungshaft bleiben.

Die Leiche der Frau wurde im Mai 2018 im Niddapark gefunden.
Die Leiche der Frau wurde im Mai 2018 im Niddapark gefunden.  © dpa/Boris Rössler

Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt entschieden, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte.

Der 50-Jährige soll im vergangenen Mai eine 29 Jahre alte frühere Bedienung seines Lokals mit zahlreichen Messerstichen getötet haben.

Ein Hundebesitzer hatte die Leiche im Frankfurter Niddapark gefunden (TAG24 berichtete).

Das OLG habe nun die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung der Fortsetzung der Untersuchungshaft nach sechs Monaten vorgenommen, hieß es. Einen besonderen Grund für die Fortsetzung gebe es angesichts der dem Mann vorgeworfenen Tat nicht. Es bestehe Fluchtgefahr.

Die Anklage gegen den 50-Jährigen ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch nicht erhoben worden.

Der mutmaßliche Täter und sein Opfer sind durch einen Skandal miteinander verbunden.

Im Jahr 2017 hatte der Wirt behauptet, ein Mob arabischstämmiger Männer sei an Silvester in sein Lokal eingefallen. Die junge Frau bezeugte als Kellnerin seine Aussagen.

Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es den Sex-Mob nie gegeben hatte. Im vergangenen Juni, hätten sich beide wegen Falschaussage vor Gericht verantworten müssen.

Die 29-Jährige wurde mit zahlreichen Messerstichen getötet.
Die 29-Jährige wurde mit zahlreichen Messerstichen getötet.  © dpa/Boris Rössler

Titelfoto: dpa/Boris Rössler

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