Flammen-Inferno in Suchtklinik: Ein Mensch mit schwersten Brandverletzungen

Frankfurt am Main - Bei einem Feuer in einer Frankfurter Suchthilfeeinrichtung hat am Donnerstagmorgen ein Mensch schwerste Brandverletzungen erlitten.

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Er sei in eine Spezialklinik gebracht worden, teilte die Feuerwehr mit. Drei weitere Personen seien mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gekommen, in einem weiteren Fall sei eine ambulante Versorgung vor Ort notwendig gewesen.

Die Polizei hatte zuvor von mehreren Verletzten, darunter zwei Schwerverletzten berichtet. Die Flammen waren im Stadtteil Niederrad in einer Wohnung im zweiten Stock ausgebrochen. Das gesamte fünfstöckige Wohngebäude wurde geräumt - insgesamt mussten laut Feuerwehr 68 Menschen in Sicherheit gebracht werden.

In einem Fall ging das nur über eine Drehleiter. Die Polizei hatte zuvor von rund 50 Betroffenen gesprochen. Die Menschen kamen bis zum Abschluss der Löscharbeiten in einem Bus der Feuerwehr unter.

Es waren rund 60 Einsatzkräfte vor Ort. Die Flammen verursachten hohen Sachschaden: Die Polizei schätzte ihn auf etwa 150.000 Euro.

"Momentan ist ein großer Teil des Brandgebäudes nicht bewohnbar", sagte ein Polizeisprecher. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar.

Die rund 68 evakuierten Personen wurden in einem Bus der Feuerwehr betreut.
Die rund 68 evakuierten Personen wurden in einem Bus der Feuerwehr betreut.  © KeutzTVNews/Skander Essadi

Titelfoto: KeutzTVNews/Skander Essadi

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