Mann wird von Polizei kontrolliert, plötzlich springt er in einen Fluss

Frankfurt (Oder) - Mit einem geklauten Wohnwagen fuhr er in Richtung Grenze, doch dann kam die Polizei und für einen 31-jährigen Polen begann ein nass-kaltes Abenteuer.

So sieht die kleine Insel Ziegenwerder aus. (Bildcollage, Symbolbild)
So sieht die kleine Insel Ziegenwerder aus. (Bildcollage, Symbolbild)

Es ist kurz nach drei in der Nacht zum Montag, als die Polizei ein Wohnmobil mit Berliner Kennzeichen im Frankfurter Stadtgebiet kontrollieren will.

In dem Fahrzeug: ein 31 Jahre alter Pole, der die Polizei auch schnell bemerkt und das Fahrzeug sofort stoppt. Allerdings nicht, um sich einer Polizeikontrolle zu unterziehen.

Zu Fuß flüchtet er in Richtung der Oder, springt ins Wasser und versucht ans polnische Ufer zu schwimmen. Allerdings ist es Nacht und damit recht dunkel, der Pole verliert schnell die Orientierung und landet auf der kleinen Insel "Frankfurter Ziegenwerder", anstatt in seiner Heimat Polen.

Warum der Mann floh? Er fuhr einen geklauten Wohnwagen und wollte sich wohl vor der unvermeidbaren Verhaftung entziehen. Gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften und einem Polizeihubschrauber konnte der Mann schließlich völlig durchgefroren aufgesammelt werden.

Durch die nächtliche Schwimmerei zog er sich eine Unterkühlung zu und so endete die Flucht schließlich in einem nahegelegenen Krankenhaus.

Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. (Symbolbild)
Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. (Symbolbild)  © Daniel Karmann/dpa

Mehr zum Thema Berlin Crime:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0