Nächster Polizei-Skandal? Kaum zu fassen, was Beamte nach wilder Party angestellt haben sollen

Frankfurt am Main - Die Frankfurter Polizei kommt nicht zur Ruhe! Das stark angekratzte Image der Gesetzeshüter in der Mainmetropole scheint mit einem erneuten Skandal weitere Macken davontragen zu müssen.

Insgesamt sechs Beamte des Frankfurter Kommissariats 43 sollen vor dem Haus des observierten Gefährders angerückt sein (Symbolbild).
Insgesamt sechs Beamte des Frankfurter Kommissariats 43 sollen vor dem Haus des observierten Gefährders angerückt sein (Symbolbild).  © DPA

Wie die Bild-Zeitung sowie die Hessenschau berichteten, sollen gegen insgesamt sechs Beamte, fünf Polizisten und eine Polizistin, Ermittlungsverfahren eingeleitet worden sein.

Der Grund: In Folge einer wilden Party zum Abschied zweier Kollegen sollen die betrunkenen Beamten des Kommissariat zum Haus eines observierten Gefährders getorkelt sein. Darauf folgte das Unfassbare.

Während einer der Polizisten die Klingel betätigt haben soll, leisteten sich zwei weitere Kollegen wohl einen weitaus schlimmeren Faux-Pas. Ihnen wird vorgeworfen gegen die Haustür des Mannes uriniert zu haben.

Ihre Pipi-Attacke sollen die Polizisten mit Kapuzenshirts getarnt ausgeführt haben, damit sie nicht von den angebrachten Überwachungskameras erfasst werden können. Von Seiten der Polizei gab es bisher lediglich die Bestätigung, dass es eine solche Abschiedsfeier gegeben habe. Weitere Ermittlungen würden intern erfolgen, hieß es weiter.

Indessen erklärte Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill die Angelegenheit zur Chefsache. Doch tatsächlich kam es am Tag nach der wilden Partynacht zu weiteren Aussetzern der nun unter Beobachtung stehenden Beamten.

Wie die Bild weiter erfuhr, sollen einige Polizisten nicht einsatzfähig gewesen sein, sich teilweise sogar krankgemeldet haben. Daraufhin musste ein von langer Hand geplanter Einsatz abgesagt werden.

Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill hat die Ermittlungen zur Chefsache erklärt.
Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill hat die Ermittlungen zur Chefsache erklärt.  © DPA

Titelfoto: DPA

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