Prozess um angeblichen Auftragsmord: So lautet das Urteil

Frankfurt - Mit einem Freispruch ist vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess um eine versuchte Anstiftung zu einem Mord zu Ende gegangen.

Am Montag wurde vor dem Landgericht Frankfurt (Archivbild) das Urteil gesprochen.
Am Montag wurde vor dem Landgericht Frankfurt (Archivbild) das Urteil gesprochen.  © dpa/Fredrik von Erichsen

In ihrem Urteil konnten die Richter am Montag keine ausreichenden Anhaltspunkte dafür erkennen, dass der 42 Jahre alte Angeklagte tatächlich im Januar vergangenen Jahres einen Killer auf seine getrennt lebende Ehefrau angesetzt hatte.

Von einem anderen Versuch, auch den Ehemann einer Frau umbringen zu lassen, in die er sich verliebt hatte, sei der Mann zudem rechtzeitig zurückgetreten, so der Vorsitzende Richter.

Auch die Staatsanwaltschaft hatte in dem Prozess auf Freispruch plädiert.

Laut Anklage hatte der 42-Jährige seinerzeit einen Killer angeheuert, der das Geld für den Kauf einer Waffe allerdings für Drogen ausgab.

Zudem informierte der Killer die Ehefrau des Mannes und erzählte ihr von einem angeblichen Mordauftrag (TAG24 berichtete).

Trotz Freispruch hat 42-Jähriger großes Problem

Das Gericht sprach dem zwischen Januar und November inhaftierten Mann eine Haftentschädigung von 25 Euro pro Tag zu. Trotz dieser Entscheidung und des Freispruchs steht der Mann jetzt erst einmal vor Problemen.

Zwischenzeitlich verlor er nach Auskunft der Anklagevertreterin seinen Arbeitsplatz und die Wohnung.

Titelfoto: DPA (Fotomontage)

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