90 Polizisten aus Sachsen in Frankfurt verletzt!

Dieses Polizeifahrzeug ging in Flammen auf.
Dieses Polizeifahrzeug ging in Flammen auf.

Frankfurt/M. - Bei den Ausschreitungen am Rande der Eröffnung des EZB-Hochhauses in Frankfurt sind auch sächsische Polizisten verletzt worden.

90 der rund 150 am Mittwoch bei den Ausschreitungen verletzten Polizisten kamen aus Sachsen. Das Blockupy-Bündnis, das zu Protesten gegen die Frankfurter Zentrale Europäische Zentralbank aufgerufen hatte, sprach von mehr als 200 verletzten Demonstranten.

Nach Angaben des Innenministeriums in Dresden erlitten sechs Beamte Prellungen durch Steinwürfe, ein weiterer einen Knochenbruch. 64 Polizisten seien durch von Randalieren eingesetzte Reizstoffe leicht verletzt und 14 Polizeiwagen von Demonstranten beschädigt worden.

Fünf Hundertschaften aus Sachsen waren in Frankfurt im Einsatz. Innenminister Markus Ulbig (CDU) verurteilte die Gewalt aufs Schärfste: "Mein Dank und meine Anerkennung gilt den Polizisten, auch denjenigen aus Sachsen, die mit hoher Professionalität den Einsatz durchführten.“

Die Krawalle in Frankfurt dürften sich auch auf die Einsatzplanung für das G7-Treffen in Dresden auswirken. "In die Beurteilung der Lage fließen alle notwendig relevanten Erkenntnisse mit ein", sagte ein Sprecher des Innenministeriums.

Mit der Einsatzplanung für das Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der sieben wichtigsten Industrienationen vom 27. bis 29. Mai ist ein Vorbereitungsstab der Polizeidirektion Dresden betraut.

Treffen der G7 werden regelmäßig von Protesten begleitet.

Ein sächsischer Beamter trägt einen Stein von der Straße.
Ein sächsischer Beamter trägt einen Stein von der Straße.

Fotos: dpa/Arne Dedert/Andreas Arnold


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