Mehr als 30.000 Demonstranten: Droht Frankfurt am Samstag der Verkehrskollaps?

Frankfurt - Am Samstag müssen sich die Bewohner der Mainmetropole auf umfangreiche Einschränkungen im Verkehr einstellen.

In Frankfurt kommt es regelmäßig zu kurdischen Demonstrationen (Archivbild).
In Frankfurt kommt es regelmäßig zu kurdischen Demonstrationen (Archivbild).  © dpa/Susann Prautsch

Der Grund sind drei Demonstrationen, die für den Samstag in Frankfurt angekündigt sind.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, werden anlässliche des kurdischen Neujahrsfestes "Newroz" bis zu 30.000 Demonstranten erwartet. Die Demonstration der Kurden findet demnach am Samstag von 10 bis 20 Uhr statt.

Die Kurden werden in zwei Demonstrationszügen durch Frankfurt ziehen. Ein Demonstrationszug wird sich laut Polizei vom Opernplatz über die Taunusanlage und die Kaiserstraße bis zur Mainzer Landstraße bewegen. Der zweite Zug wird parallel von der Bockenheimer Warte über die Senckenberg-Anlage und die Friedrich-Ebert-Anlage zur Mainzer Landstraße führen.

Am Platz der Republik werden sich die beiden Züge vereinen und dann gemeinsam über die Mainzer Landstraße weiterziehen. Die Demonstration endet am Rebstockgelände mit Musik und Reden.

Zwei weitere Demonstrationen am Samstag in Frankfurt

Die Polizei in Frankfurt geht davon aus, dass die drei Demonstrationen friedlich verlaufen werden.
Die Polizei in Frankfurt geht davon aus, dass die drei Demonstrationen friedlich verlaufen werden.  © TAG24

Eine zweite Demonstration mit dem Thema "Solidarität mit allen Betroffenen. Gegen den Rechtsruck in Staat und Gesellschaft" startet am Samstag in Frankfurt um 13 Uhr.

Laut Polizei werden hier jedoch nur 2000 Teilnehmer erwartet.

Die Demo verläuft vom Kaisersack über die Gallusanlage und den Willy-Brandt-Platz zur Konstablerwache und von hier über die Zeil und die Klapperfeldstraße bis zur Abschlusskundgebung auf der Hauptwache.

Eine dritte Demonstration unter dem Motto "Rette dein Internet" wird am Samstag von 14 bis 19 Uhr in Frankfurt stattfinden. Hier erwartet die Polizei bis zu 5000 Teilnehmer. Diese Demo wird am Paulsplatz starten und über die Berliner Straße und die Alte Brücke zum Sachsenhäuser Ufer und über die Untermainbrücke zum Willy-Brandt-Platz führen.

"Aufgrund der zahlreichen Demonstrationen rät die Frankfurter Polizei, die Innenstadt, insbesondere die genannten Straßen, am Samstag weiträumig zu umfahren", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Frankfurt.

Auch bei den Bussen und Straßenbahnen muss mit Verkehrsbehinderungen und Fahrplanabweichungen gerechnet werden. Die U-Bahnen und S-Bahnen sind jedoch nicht betroffen.

Die Polizei geht bei allen drei Demonstrationen von einem friedlichen Verlauf aus.

Titelfoto: dpa/Susann Prautsch

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