Der Fall Saray G.: Wie wurde die dreifache Mutter umgebracht?

Das Bild zeigt eine Aufnahme von Saray G. (l.) und ein Foto ihres mutmaßlichen Mörders, Hayreddin T..
Das Bild zeigt eine Aufnahme von Saray G. (l.) und ein Foto ihres mutmaßlichen Mörders, Hayreddin T..  © Polizeipräsidium Frankfurt

Frankfurt - Der Fall Saray G. stellt die Polizei weiter vor Rätsel. Zwar ist die Leiche der 47-jährigen Frankfurterin inzwischen zweifelsfrei identifiziert (TAG24 berichtete), doch woran starb die dreifache Mutter?

Die Obduktion der in einem Waldstück bei Münster gefundenen Leiche (TAG24 berichtete) ergab laut Bild-Zeitung keine Hinweise auf Stich- oder Schussverletzungen. "Wir haben keine Spuren äußerlicher Gewalt gefunden“, zitiert die Zeitung einen Rechtsmediziner. Demnach soll nun ein toxisches Gutachten Aufschlüsse über die Todesursache geben.

Die Frankfurter Mordkommission geht davon aus, dass Saray G. das Opfer eines "Kapitalverbrechens" wurde. Dringend tatverdächtig ist ihr ehemaliger Liebhaber, Hayreddin T. (51), der zurzeit noch in Frankreich in Auslieferungshaft sitz. Wie die Bild-Zeitung weiter schreibt, soll der 51-Jährige in einer Woche in Frankfurt eintreffen.

Eventuell erfahren die Ermittler dann mehr über das Schicksal von Saray G.. In einem Punkt sind sie sich laut Bild-Zeitung jetzt schon sicher: In dem Wald bei Münster wurde ihre Leiche nur abgelegt. Wo aber starb die 47-jährige Mutter dreier Kinder aus Frankfurt-Bockenheim?

Das Gelände eines Badesees bei Nieder-Roden wurde in diesem Zusammenhang schon mehrfach mit Leichenspürhunden abgesucht (TAG24 berichtete). Schon in früheren Mitteilungen hieß es zudem, dass die 47-Jährige sich zuletzt vermutlich im Bereich Rodgau-Jügesheim aufgehalten hat. Nieder-Roden liegt in unmittelbarer Nähe zu Jügesheim.

Genaueres werden die Ermittler wohl erst erfahren, wenn Hayreddin T. sein Schweigen bricht.

Titelfoto: Polizeipräsidium Frankfurt


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