Nach Terroranschlag in Straßburg: Wie sicher ist der Frankfurter Weihnachtsmarkt?

Frankfurt - Nach dem Terroranschlag in Straßburg wird sich den Behörden zufolge an den Sicherheitsmaßnahmen auf Hessens größtem Weihnachtsmarkt in Frankfurt nichts ändern.

Dieses Jahr werden rund drei Millionen Besucher erwartet.
Dieses Jahr werden rund drei Millionen Besucher erwartet.  © DPA

"Unsere Sicherheitsvorkehrungen sind sehr hoch und bleiben auf dem Level", sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch, ohne Details nennen zu wollen.

Der Markt ist überall mit Betonsperren geschützt. Fahrzeuge, die im vergangenen Jahr als mobile Blockaden auf Rettungswegen dienten, sind der Stadt zufolge in diesem Jahr weitgehend durch speziell kontrollierte Zugangsrampen ersetzt worden. Außerdem gibt es Kamera-Überwachung.

Zum Frankfurter Weihnachtsmarkt werden rund drei Millionen Besucher erwartet. Mehr Sicherheit sei nicht möglich, hatte der Veranstaltungsleiter des Markts, Kurt Stroscher, Ende November bei der Eröffnung gesagt (TAG24 berichtete)

Als Steigerung könne man den Weihnachtsmarkt nur noch absagen oder in einem Kasernenhof stattfinden lassen.

Täter weiter auf der Flucht

Bei dem tödlichen Terroranschlag in Straßburg sind drei Menschen getötet und mehr als ein Dutzend verletzt worden. Sechs davon schwer. Ein Mann hatte am Dienstagabend mitten in der Weihnachtssaison in der Straßburger Innenstadt das Feuer eröffnet (TAG24 berichtete).

Die Polizei geht aktuell von einem terroristischen Hintergrund aus. Am Mittwochvormittag befand sich der Täter noch auf der Flucht. Die französischen Behörden schließen nicht aus, das der Mann nach Deutschland geflohen sein könnte.

Der Straßburger Weihnachtsmarkt bleibt am Mittwoch geschlossen.

Doe Sicherheitsmaßnahmen sind und bleiben weiterhin "sehr hoch".
Doe Sicherheitsmaßnahmen sind und bleiben weiterhin "sehr hoch".  © DPA

Titelfoto: DPA


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