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High auf Rezept? Das freut nicht nur die Patienten

Die Legalisierung von Cannabis als Medikament sorgt für Umsatz-Boom bei THC Pharm aus Frankfurt

Seit nun genau einem Jahr ist es in Deutschland weitaus einfacher geworden Cannabis auf Rezept zu bekommen. Davon profitieren nicht nur die Patienten.

Von Angelo Cali

Frankfurt - Ein Jahr lang ist es in Deutschland mittlerweile möglich Cannabisblüten auf Rezept als Medikament gegen verschiedenste Krankheiten zu erhalten. Davon, dass Deutschland nun noch einfacher "high" werden kann, profitiert ein Frankfurter Unternehmen enorm.

Etwa doppelt so viele Patienten als noch vor zwei Jahren verbucht THC Pharma aus Frankfurt (Symbolbild).
Etwa doppelt so viele Patienten als noch vor zwei Jahren verbucht THC Pharma aus Frankfurt (Symbolbild).

Die weitverbreitete Assoziation von Cannabis mit Marihuana und dem reinen Verwendungszweck als Rauschmittel, will besonders die Medizin entgegenwirken. Denn der im Cannabis enthaltene Wirkstoff THC wirkt ebenfalls entzündungshemmend. Oftmals sind die kleinen Blüten der letzte Ausweg für Schwerstkranke.

Der Hauptwirkstoff der Cannabispflanze ist Tetrahydrocannabinol (THC), der auch als Dronabinol bezeichnet wird. Davon wird zum Beispiel bei Menschen mit multipler Sklerose eine krampflösende Wirkung erwartet und bei schwer krebs- und aidskranken Menschen eine schmerzstillende und appetitanregende Wirkung.

Die seit 10. März 2017 neu geregelte Verschreibung von cannabishaltiger Medizin macht es den Patienten seit einem Jahr weitaus leichter an die entsprechenden Medikamente zu kommen. Wie das Online-Portal hessenschau.de am Samstag berichtete, profitiert davon besonders das Frankfurter Pharma-Unternehmen THC Pharm.

In Deutschland gilt der Hersteller als Vorreiter bei der Herstellung von Medizin aus der Hanfpflanze. Kein Wunder - denn bereits seit über 20 Jahren widmet sich THC Pharm bereits der Produktion von Cannabis-Medizin. Laut Mitbegründer Holger Rönitz habe sich die Anzahl der Patienten, die regelmäßig auf entsprechende Medikamente zurückgreifen, verdoppelt.

Der Andrang auf die Cannabis-Präparate ist so hoch, dass regelmäßig Lieferengpässe bei den Blüten entstehen (Symbolbild).
Der Andrang auf die Cannabis-Präparate ist so hoch, dass regelmäßig Lieferengpässe bei den Blüten entstehen (Symbolbild).

"Wir versorgen jetzt ungefähr 15.000 Patienten in Deutschland. Vor zwei Jahren waren es etwa 5000 bis 7000 Patienten." Weitere 2000 bis 3000 würden Cannabis direkt in Blütenform erhalten, ergänzte Rönitz gegenüber hessenschau.de.

Das neue Gesetz habe viel Aufklärungsbedarf hervorgerufen, sagte auch Michael Zimmermann, Leiter der Schmerzambulanz der Frankfurter Uniklinik gegenüber der Hessenschau. In den vergangenen Jahren habe man aber mit vielen Weiterbildungsmaßnahmen Ärzte und Apotheker gut auf die neue Situation vorbereitet.

Und auch wenn es leichter geworden ist, Cannabis-Präparate gibt es trotz allem nicht wie Gummi-Drops im Supermarkt. Weiterhin müssen die behandelnden Ärzte nachweisen, dass alternative Therapien nicht anschlugen. Erst wenn ein solch schwieriger Behandlungsverlauf vorliege sei die Verschreibung von Cannabis als Medikament möglich.

Unterdessen gibt es nur ein Jahr nach der neuen Gesetzgebung erste Lieferengpässe bei Cannabis-Blüten, wie der Darmstädter Apotheke Christian Ude der Hessenschau berichtete. "Die Aufträge zum Anbau von Cannabis in Deutschland sind vergeben, aber der Anbau dauert natürlich." Aktuell kämen die meisten Blüten aus Kanada und den Niederlanden. Aufgrund der großen Nachfrage käme es aber immer wieder zu längeren Wartezeiten auf die von den Patienten benötigten Cannabis-Medikamente.

In ganz Deutschland gab es im Jahr 2017 etwa 13.000 Anträge auf Pharmazeutika mit dem Inhaltsstoff Cannabis. Im Schnitt wurden rund 40 Prozent dieser Anträge von den jeweiligen Krankenkassen genehmigt. Firmen wie die Frankfurter THC Pharma kann dieser Trend nur freuen.

Fotos: 123RF, DPA/Matt Masin

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