Schnee bringt Chaos mit sich: 170 Flugausfälle und Tohuwabohu im Berufsverkehr

Am Frankfurter Flughafen wurden 170 Flüge annulliert. (Symbolfoto)
Am Frankfurter Flughafen wurden 170 Flüge annulliert. (Symbolfoto)  © DPA

Frankfurt - Ungemütlicher Wochenstart: In der Nacht zum Montag suchten Schnee, Kälte und Glätte ganz Hessen heim.

Am schlimmsten hat es den Frankfurter Flughafen erwischt, es herrscht Ausnahmezustand. 170 Flüge wurden annulliert, wie ein Sprecher der Flughafengesellschaft Fraport mitteilte. Zahlreiche ankommende Flüge wurden umgeleitet.

Betroffen waren inländische Ziele wie Berlin, Hamburg und München, aber auch Flüge nach Wien, Dublin und Warschau.

Das Flughafenpersonal war am Morgen noch auf zwei Startbahnen mit der Schneeräumung beschäftigt. Gegen Mittag rechnet Fraport mit einer Entspannung der Wetterlage. Die Fluggastsituation in den Ankunfts- und Abfertigungshalle blieb zunächst ruhig.

Auf der A3 war der Verkehr am Morgen eingeschränkt. Bei glatten Fahrbahnen hatten sich dort mehrere Lastwagen in Fahrtrichtung Köln quergestellt.

Auch in Westhessen fielen dicke Flocken vom Himmel und behinderten den Berufsverkehr. Wegen schneeglatter Straßen fielen unter anderem im Rheingau-Taunus-Kreis öffentliche Busse ausgefallen oder nur verspätet an den Haltestellen angekommen. Das teilte der Verkehrsverbund RMV mit. Betroffen seien auch die Landkreise Limburg-Weilburg und Marburg-Biedenkopf.

Im Rhein-Main-Gebiet machte den Pendlern zusätzlich zum Wetter eine Weichenstörung im Bahnhof Mainz-Bischofsheim zu schaffen. Unter anderem auf den S-Bahn-Linien S8 und S9 komme es zu Verspätungen und Ausfällen, teilte der RMV mit. Betroffen seien auch die Bahn-Linien RE2, RE3, RB31, RB33 und RB75.

In Nordhessen hingegen war die Lage überraschenderweise entspannt.

Die Temperaturen schwanken zwischen null und sieben Grad.


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