Polizei und Zoll im Großeinsatz! XXL-Razzia in Frankfurt und Rhein-Main

Frankfurt am Main/Gießen - Polizei, Zoll und Staatsanwaltschaft haben am Montag in einer gemeinsamen Aktion einen großen Schlag gegen die organisierte Schwarzarbeit im Bau im Rhein-Main-Gebiet ausgeführt.

Der Schwerpunkt der Razzia waren Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet (Symbolbild).
Der Schwerpunkt der Razzia waren Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet (Symbolbild).  © Montage: TTAG24/Florian Gürtler, dpa/Boris Roessle

Rund 400 Einsatzkräfte waren an der Aktion beteiligt, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt und das Hauptzollamt Gießen gemeinsam mitteilten.

Der Schwerpunkt der Razzia lag demnach in Frankfurt am Main und dem Rhein-Main-Gebiet. Insgesamt seien 33 Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht wurde, fünf Personen wurden festgenommen.

"Die Maßnahmen richteten sich insbesondere gegen die Verantwortlichen einer Baufirma, welche sich auf Gleisbauarbeiten spezialisiert hat", sagte ein Sprecher.

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Durch den systematischen Einsatz von Schwarzarbeit seien dem Fiskus und den Sozialkassen Schäden in Höhe von insgesamt mehr als 8,7 Millionen Euro entstanden.

Ferner richtete sich die Aktion der Ermittler gegen ein Geflecht von Firmen, welches der organisierten Kriminalität zuzuordnen sei.

Schlag gegen organisierte Kriminalität und Schwarzarbeit in Frankfurt und Rhein-Main

Umfangreiches Beweismaterial wurde laut der Mitteilung sichergestellt. Bargeldspürhunde des Zolls kamen ebenfalls zum Einsatz. Einer der Hunde fand dabei 90.000 Euro in bar, die in einer kleinen Tasche unter einer Matratze versteckt waren.

Die Ermittlungen von Polizei und Zoll dauern weiter an.

Titelfoto: Montage: TTAG24/Florian Gürtler, dpa/Boris Roessle

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