Polizei geht mit massiver Härte und Pfefferspray auf Streithähne los: Politiker nimmt Beamte in Schutz

Frankfurt am Main - In der Debatte um einen Polizeieinsatz mit Pfefferspray in Frankfurt am Wochenende hat sich Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) hinter die Beamten gestellt.

Der hessisches Innenminister Peter Beuth (Re.) und Ordnungsdezernent der Stadt Frankfurt, Markus Frank.
Der hessisches Innenminister Peter Beuth (Re.) und Ordnungsdezernent der Stadt Frankfurt, Markus Frank.  © dpa/Frank Rumpenhorst

Es gebe im Moment "keinen Anhaltspunkt dafür, dass der Polizeieinsatz unverhältnismäßig gewesen ist", sagte er am Montagabend in Frankfurt.

Das im Netz kursierende Amateur-Video gebe nur einen bestimmten Ausschnitt des Geschehens wieder, betonte der Minister. "Die Kollegen sind massiv angegriffen worden." Nun müsse ermittelt werden, was sich genau ereignet hat.

Das Video aus Frankfurt zeigt, wie ein Beamter einen Mann gegen eine Hauswand drückt und mit den Knien in die Magengegend tritt. Wegen der Dunkelheit und des Winkels der Aufnahme ist nicht zu erkennen, ob der Mann sich wehrt.

Die Bilder zeigen zudem den Einsatz von Pfefferspray gegen weitere Männer. Außerdem wird eine Frau, die in die Szene einschreiten will, an den Haaren zurückgezogen.

Im Netz hatte das Video für heftige Kritik gesorgt. Es gab aber auch Stimmen, die das Vorgehen der Beamten in Schutz nahmen.

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