Zöllner kontrollieren Wein-Kiste und erleben böse Überraschung

Frankfurt am Main - Am Frankfurter Flughafen erlebten die Zöllner bei der Handgepäck-Kontrolle eines Niederländers eine böse Überraschung.

In dieser Weinkiste wollte der 55-Jährige den Papagei ins Flugzeug schmuggeln.
In dieser Weinkiste wollte der 55-Jährige den Papagei ins Flugzeug schmuggeln.  © DPA/Hauptzollamt Frankfurt, Montage

Wie das Hauptzollamt Frankfurt am Main am Freitag mitteilte, habe sich der Vorfall bereits am 6. Juli ereignet.

Demnach hatten die Beamten das Handgepäck des 55-jährigen Mannes aus den Niederlanden kontrolliert, der nach Ägypten ausreisen wollte.

Der Mann trug eine Tasche bei sich, in der sich eine Weinkiste befand. Als die Zollbeamten die Kiste routinemäßig öffneten, befand sich darin allerdings kein edler Tropfen, sondern ein lebender, rot und blau gefiederter Papagei.

Die Recherche ergab: Bei dem Vogel handelte es sich um einen artengeschützten Pennant-Sittich. Die erforderlichen Dokumente waren nicht vorhanden. Der Vogel wurde beschlagnahmt.

"Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass durch bessere Information, zum Beispiel über das Internet, seltener lebende Tiere geschmuggelt werden. Es kommt aber trotzdem noch viel zu häufig vor. Ich denke dabei zum Beispiel an lebende Schildkröten, Schlangen und Vogelspinnen", sagte Isabell Gillmann, die Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.

Im vergangenen Jahr stellte der Frankfurter Zoll insgesamt 461 lebende, artgeschützte Tiere sicher.

Einen solchen Pennant-Sittich fanden die Zoll-Beamten im Handgepäck des Niederländers.
Einen solchen Pennant-Sittich fanden die Zoll-Beamten im Handgepäck des Niederländers.  © DPA

Titelfoto: DPA/Hauptzollamt Frankfurt, Montage

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