Und das kurz vor Weihnachten! Fast eine halbe Millionen Puppen und Karten gefälscht

Frankfurt - Den Schmuggel von 462.102 gefälschten Puppen und Sammelkarten nach Deutschland hat der Zoll am Frankfurter Flughafen verhindert.

Bei den Fälschungen wurde das Originalfirmenlogo einer bekannten Marke verwendet.
Bei den Fälschungen wurde das Originalfirmenlogo einer bekannten Marke verwendet.  © Zoll Frankfurt

Wie die Behörde am Freitag mitteilte, wurde die Schmuggelware bei einer Frachtkontrolle aus China am 21. November in zwei unterschiedlichen Sendungen entdeckt, die beide vom identischen Versender verschickt und an den identischen Empfänger adressiert worden waren.

Die Beamten öffneten bei der Kontrolle zunächst nur vereinzelte Pakete, bei deren Inhalt es sich laut Luftfrachtbrief um Glaskunstwerk handeln sollte.

In den Paketen stellten sie Kunststoffpuppen und Sammelkarten sicher, die ein Originalfirmenlogo einer bekannten Marke sowie eines namhaften Herstellers aus den USA trugen.

Da der Verdacht bestand, dass es sich um Fälschungen handeln könnte, öffneten die Beamte alle Pakete und zählten insgesamt 8502 gefälschte Puppen und zahlreiche Sammelkarten. Der Fälschungsverdacht wurde von den Firmen bestätigt - der Zoll schätzt den verhinderten wirtschaftlichen Schaden auf rund 386.000 Euro.

Beim Hauptzollamt Frankfurt wurden im vergangenen Jahr 5939 Verfahren wegen solcher Plagiatsfälle eröffnet. Die 549.354 sichergestellten Fälschungen hatten nach Zollangaben einen Warenwert von rund 18,7 Millionen Euro.

Beim Öffnen der Pakete wurde die Beamten fündig.
Beim Öffnen der Pakete wurde die Beamten fündig.  © Zoll Frankfurt

Titelfoto: Zoll Frankfurt


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