Nach Todesunglück am Kamelgehege: Zweijähriger ertrank im Wassergraben

Frankfurt - Der zweijährige Junge, der vor anderthalb Wochen bei einem tödlichen Unfall im Frankfurter Zoo ums Leben kam, ist höchstwahrscheinlich ertrunken.

Der Wassergraben ist durch Pflanzen und ein Drahtseil vom Besucherweg getrennt.
Der Wassergraben ist durch Pflanzen und ein Drahtseil vom Besucherweg getrennt.  © DPA

Das sei das Ergebnis der in der vergangenen Woche angeordneten Obduktion (TAG24 berichtete), sagte eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Montag. Die Ermittlungen, wie es zu dem Vorfall kommen konnte, dauerten noch an.

Der kleine Junge hatte am 15. Juni mit seiner Familie den Zoo besucht, war dabei in einen Wassergraben am Kamelgehege gestürzt (TAG24 berichtete).

Der 1,20 Meter tiefe Wassergraben ist vom Gehweg nur durch einen schmalen Grünstreifen und ein einfaches Drahtseil abgegrenzt. Der Zweijährige starb in einem Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus.

Die Polizei geht nicht davon aus, dass das Kind durch Fremdverschulden ums Leben gekommen ist.


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