Junge (†8) vor ICE gestoßen! AfD-Droese: "An Merkels Händen klebt das Blut eines unschuldigen Kindes"

Leipzig/Frankfurt - Nach dem tödlichen Zugunglück im Frankfurter Hauptbahnhof, bei dem am Montagvormittag ein achtjähriger Junge von einem 40-jährigen Mann vor einen ICE gestoßen wurde, hat sich der AfD-Bundestagsabgeordnete Siegbert Droese (50) zu dem Vorfall geäußert und unter anderem Kanzlerin Angela Merkel scharf für ihre Einwanderungspolitik kritisiert.

Vor diesen einfahrenden ICE am Frankfurter Hauptbahnhof sind am Montag ein achtjähriger Junge und seine Mutter gestoßen worden. Das Kind starb, die Mutter rettete sich.
Vor diesen einfahrenden ICE am Frankfurter Hauptbahnhof sind am Montag ein achtjähriger Junge und seine Mutter gestoßen worden. Das Kind starb, die Mutter rettete sich.  © Andreas Arnold/dpa

"Die heutige Nachricht macht einfach nur fassungslos", teilte der sächsische Landesvorsitzende der Alternative für Deutschland mit. "Was muss in einem Menschen vorgehen, um eine solch schreckliche Tat zu begehen?"

Rückblick: Am Montagvormittag wartete eine Mutter (40) mit ihrem achtjährigen Sohn auf Gleis 7 des Frankfurter Hauptbahnhofs. Offenbar ohne Ankündigung stieß ein 40-jähriger Afrikaner aus Eritrea die beiden ins Gleisbett, direkt vor einen einfahrenden ICE. Während sich die Frau selbstständig befreien konnte, wurde ihr Kind überrollt und getötet. Auch eine weitere Frau wollte der Tatverdächtige vor den Zug stoßen, dies konnte sie aber verhindern.

"Dass diese Tat überhaupt möglich wurde, ist eindeutig ein Ergebnis von Merkels gesetzeswidriger Migrationspolitik", sagt Droese. "Und die jetzigen Betroffenheitsbekundungen - auch von Seiten der Sächsischen Regierungskoalition - sind zutiefst unglaubwürdig. War es doch immerhin Ministerpräsident Kretschmer, der die verantwortungslose Einreisepolitik der Merkel-Regierung als stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender ab 2015 bis Ende der letzten Bundestagslegislatur 2017 mitgetragen hat!"

"Nicht das Land, in dem wir gut und gerne leben"

Siegbert Droese, Stellvertretender Landesvorsitzender der sächsischen AfD und Bundestagsabgeordneter: "Dass diese Tat überhaupt möglich wurde, ist eindeutig ein Ergebnis von Merkels gesetzeswidriger Migrationspolitik."
Siegbert Droese, Stellvertretender Landesvorsitzender der sächsischen AfD und Bundestagsabgeordneter: "Dass diese Tat überhaupt möglich wurde, ist eindeutig ein Ergebnis von Merkels gesetzeswidriger Migrationspolitik."  © Petra Hornig

Dies sei nicht das Land, in dem Siegbert Droese gerne lebe.

"Diese schreckliche Tat zeigt, dass falsche Migrationspolitik tötet! An ihren Händen klebt ab heute das Blut eines unschuldigen Kindes!" Als AfD schäme man sich für die Politik und sei in Gedanken bei den Angehörigen.

Auch Droeses AfD-Kollegin Alice Weidel wetterte bereits via Twitter. "An Entsetzlichkeit ist diese Tat kaum mehr zu überbieten - was muss noch passieren? Schützt endlich die Bürger unseres Landes - statt der grenzenlosen Willkommenskultur", so die 40-Jährige.

Nach ersten Ermittlungen haben sich der mutmaßliche Täter und seine Opfer nicht gekannt. Der Afrikaner soll laut Staatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt. Bislang hat er sich nicht zu dem Fall geäußert, wie eine Sprecherin der Ermittlungsbehörde sagte.

UPDATE: Wie am Dienstag bekannt wurde, hatte der Mann aus Eritrea eine sogenannte Niederlassungsbewilligung in der Schweiz, lebte im Kanton Zürich (TAG24 berichtete). Er ist selbst verheiratet und hat drei Kinder.

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