Keiner will's machen: Frankfurter Hotel-Personal soll mehr verdienen

Der Frankfurter Hof gehört zu den bekanntesten Hotels der Stadt.
Der Frankfurter Hof gehört zu den bekanntesten Hotels der Stadt.  © DPA

Frankfurt - In den Frankfurter Hotels wird die Personalnot nach Einschätzung der Gewerkschaft NGG immer größer.

Aktuell seien mehr als 1200 Stellen unbesetzt und der Arbeitsdruck für die verbliebenen Mitarbeiter sei „fast schon grenzwertig“, berichtete die NGG am Freitag. In den vergangenen Jahren hätten die Betriebe auch immer weniger ausgebildet, so dass die Berufe dringend attraktiver gemacht werden müssten.

Die Gewerkschaft will daher in der am Dienstag (8. August) beginnenden Tarifrunde ein deutliches Lohnplus durchsetzen und fordert eine Erhöhung aller Gehälter um 140 Euro.

Auszubildende sollen im Monat 70 Euro mehr erhalten. Pauschale Lohnerhöhungen verschaffen den unteren Lohngruppen überproportionale Steigerungen.


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