Frisch geschlüpft: Exotischer Vogel-Nachwuchs im Zoo Frankfurt

Frankfurt am Main - Der Zoo der Mainmetropole Frankfurt gab am Dienstag voller Stolz einen Zucht-Erfolg bekannt.

Das kleine Marabu-Küken schlüpfte in der nacht zum 7. Februar.
Das kleine Marabu-Küken schlüpfte in der nacht zum 7. Februar.  © Zoo Frankfurt

Das Marabu-Pärchen, das in den Faust-Vogelhallen des Frankfurter Zoos lebt, hat Nachwuchs bekommen. Die stattlichen Vögel aus der Familie der Störche mit den beachtlichen Schnäbeln leben normalerweise in Afrika.

Wie mitgeteilt wurde, legte die mit fünf Jahren noch sehr junge Henne MARA am 4. Januar ihr erstes Ei. Ganz rund lief die Ei-Ablage allerdings nicht.

Das Marabu-Weibchen legte sein Ei nicht in das zuvor gebaute Nest, sondern in den Sand der Anlage. Zum Glück reagierte ihr deutlich älterer Partner, Marabu-Hahn BU, genau richtig.

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Er "baute daraufhin ein provisorisches Nest am Boden und machte sich sofort ans Brüten", wie ein Sprecher erklärte.

"Normalerweise bebrüten bei Marabus beide Elternteile das Gelege, doch BU lies MARA nicht ans Nest. Er verließ es nur, um zu fressen und vertrieb das unerfahrene junge Weibchen", berichtete der Sprecher weiter.

In der Nacht zum 7. Februar, nach 35 Tagen Brutdauer, schlüpfte das Küken. Frankfurts Zoodirektor Dr. Miguel Casares ist hoch erfreut darüber.

In europäischen Zoos werden Marabus ihm zufolge zwar häufig gehalten, doch die Nachzucht gelinge nur selten.

Marabus haben einen gewaltigen Schnabel und können bis zu 150 Zentimeter groß werden.
Marabus haben einen gewaltigen Schnabel und können bis zu 150 Zentimeter groß werden.  © Zoo Frankfurt

Titelfoto: Zoo Frankfurt

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