Das Wasser stand sechs Meter hoch! Elf Tote nach schlimmsten Überschwemmungen

Carcassonne - Bei starkem Regen und Überschwemmungen sind im Süden Frankreichs sechs Menschen ums Leben gekommen.

In Narbonne und Carcassonne ist die Spur der Verwüstung enorm.
In Narbonne und Carcassonne ist die Spur der Verwüstung enorm.  © Screenshot/Twitter/InfosFrancaises

Das berichtete am Montagmorgen die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf den zuständigen Präfekten.

Die Schulen im betroffenen Département Aude blieben geschlossen, zahlreiche Straßen waren gesperrt, wie die Präfektur auf Twitter mitteilte. Die Menschen waren aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen.

Drei der Toten wurden Berichten zufolge in Villardonnel und Villegailhenc gefunden, zwei Kommunen im Norden der Stadt Carcassonne.

Fernsehbilder zeigten Straßen, die sich in reißende Flüsse verwandelt hatten. Autos wurden fortgeschwemmt. Der Präfekt sagte dem Sender LCI, in der Nacht zu Montag sei innerhalb weniger Stunden so viel Regen gefallen wie normalerweise in einem halben Jahr.

In manchen Kommunen stand demnach das Wasser sechs Meter hoch.

Update 18.54 Uhr:

Bei schlimmen Überschwemmungen sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Acht Menschen seien verletzt worden, teilte die zuständige Präfektur am Montagabend mit. Eine Person werde noch immer vermisst.


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